Technologie

Hyperloop One vor Entscheidung über erste Strecken

Lesezeit: 1 min
08.01.2017 01:00
Insgesamt 2600 Teilnehmer haben sich um den Standort der finalen Hyperloop-Strecke beworben. Das Transportsystem soll die Fortbewegung revolutionieren.
Hyperloop One vor Entscheidung über erste Strecken

Die Entwickler der Hochgeschwindigkeitsbahn Hyperloop haben nach eigenen Angaben 35 mögliche Standorte im Blick. Unter anderem seien Projekte in Australien, China, Indien, Großbritannien und den USA im Rennen um den Bau der ersten Strecken, wie das US-Start-up Hyperloop One am Freitag (Ortszeit) mitteilte. Die 35 Bewerber seien aus einem Feld von 2600 Teilnehmern einer Ausschreibung aus dem Jahr 2015 hervorgegangen.

Geprüft würden unter anderem die Strecken Sydney - Melbourne, Shanghai - Hangzhou, Mumbai - Neu Delhi und eine Verbindung zwischen London und Edinburgh. Auch elf mögliche Projektpartner in den USA seien noch im Wettbewerb vertreten. Nach Angaben von Firmenchef Rob Lloyd will Hyperloop One in einem ersten Schritt drei Strecken bauen. Eine erste Testanlage entsteht derzeit vor den Toren von Las Vegas.

Das Hyperloop-Konzept sieht vor, dass elektrisch angetriebene Kapseln mit bis zu 1220 Stundenkilometern durch eine Röhre mit niedrigem Luftdruck sausen. Einen ersten Praxistest, allerdings nur von Komponenten, absolvierte das System erfolgreich Mitte Mai. Der erste komplette Probelauf ist für die kommenden Monate geplant.

Hyperloop One sammelte bislang 145 Millionen Euro ein. Mitte Oktober hatten die Entwickler bekanntgegeben, dass der drittgrößte Hafenbetreiber der Welt, die DP World Group aus Dubai, bei der jüngsten Investorenrunde eingestiegen sei. Die Straßen- und Transportbehörde des Emirats kündigte eine Machbarkeitsstudie zum Bau eines Hyperloops an. Zu den Geldgebern des Projekts zählen auch die französische Eisenbahngesellschaft SNCF, der US-Mischkonzern General Electric und der russische Staatsfonds RDIF.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Deutsche Bank warnt vor explodierender Inflation - "Weltwirtschaft sitzt auf einer Zeitbombe"

Der globale Chef-Ökonom der Deutschen Bank sieht den Anbruch einer gefährlichen neuen Phase der Wirtschaftspolitik gekommen, da die...

DWN
Finanzen
Finanzen Bernegger analysiert: Die Inflation ist da - und sie wird schlimmer werden

DWN-Kolumnist Michael Bernegger zeigt auf, wie sich die Inflation entwickeln wird.

DWN
Deutschland
Deutschland Spielerberater: „Auch die Vereine profitieren von uns“

Spielerberater haben generell nicht den besten Ruf. Zu Unrecht, findet Thies Bliemeister. Im Interview mit den DWN erläutert der Inhaber...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschland braucht mehr Strom als berechnet – was bedeutet das?

Bei den bisherigen Annahmen, wie viel Strom das Land braucht, liegt man ordentlich daneben. Doch wie soll der erhöhte Strombedarf gedeckt...

DWN
Politik
Politik USA und Russland werden die Arktis unter sich aufteilen

In der Arktis werden die USA und Russland die EU und China voraussichtlich verdrängen. Deutschland könnte sich dennoch an...

DWN
Technologie
Technologie Bayerische Hightech-Schmiede bekämpft mit Mikroorganismen den Klimawandel - und begeistert neue Investoren

Viele Produkte, die wir täglich anwenden, basieren auf Petrochemie, beispielsweise Arzneimittel oder Kleidungsstücke. Bei ihrer...

DWN
Politik
Politik Biden reicht Putin die Hand - um gemeinsam gegen China vorzugehen

Joe Biden verfolgt auf seiner Europa-Reise nur ein Ziel: Eine amerikanisch-europäisch-russische Allianz gegen China zu schmieden. Der...

DWN
Finanzen
Finanzen Bernegger analysiert: Droht uns die Inflation?

DWN-Kolumnist Michael Bernegger analysiert die konjunkturelle Lage.