Aktionäre drängen Goldman Sachs zu mehr Transparenz

Die US-Großbank Goldman Sachs reagiert auf die zunehmende Kritik ihrer Aktionäre.

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Die US-amerikanische Großbank Goldman Sachs will nicht namentlich genannten Quellen zufolge seinen Aktionären künftig mehr Details über das Geschäft verraten und bricht damit mit einer Tradition, berichtet Reuters.

Der bei der Investmentbank auch für das operative Geschäft zuständige Präsident Harvey Schwartz werde bei einer Branchenkonferenz am 12. September erklären, wie das Management den zuletzt schwächelnden Handel mit festverzinslichen Wertpapieren wieder auf Kurs bringen will. Für gewöhnlich hüllt sich das Geldhaus in Schweigen und gibt auch seinen eigenen Anteilseignern nur spärlich Informationen.

Das sorgte zuletzt für viel Frust bei den Aktionären, weil Goldman Sachs auch den überraschend starken Rückgang in Höhe von 40 Prozent bei den Einnahmen im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren nicht näher erläuterte. Goldman hatte dabei wesentlich schlechter abgeschnitten als die Rivalen Morgan Stanley und JP Morgan. Traditionell verzichtet die führende Investmentbank der Wall Street auch auf Geschäftsziele. Lange ist das Institut damit gut gefahren, weil die Ergebnisse immer wieder besser als erwartet ausfielen.

 

Eine Goldman-Sprecherin wollte sich nicht zu den Informationen äußern.

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