Finanzen

Verbraucherschützer warnen vor Kreditkarten mit Teilzahlung

Lesezeit: 1 min
22.10.2017 19:04
Verbraucherschützer warnen vor Kreditkarten-Unternehmen mit voreingestellter Teilzahlung.
Verbraucherschützer warnen vor Kreditkarten mit Teilzahlung

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

+++Werbung+++

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Die Zeitschrift Finanztest warnt vor einer Gebührenfalle bei Kreditkarten: Viele Anbieter hätten mittlerweile die Teilzahlung im Kartenantrag voreingestellt, berichtete die Zeitschrift am Montag. Der Nutzer zahle damit nur kleine Beträge zurück – und auf die übrige Summe hohe Zinsen. Die können sich im Test auf bis zu 23 Prozent pro Jahr belaufen, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Finanztest nahm 23 Kreditkarten unter die Lupe und testete sie an zwei Modellkunden: einem Standardnutzer, der die Karte vor allem für Einkäufe im Internet nutzt, und einem Reisenden, der im Ausland mit der Karte bezahlt und auch Geld abhebt. Für beide Gruppen fanden die Tester Kreditkarten, die laut Finanztest gut geeignet sind und bei denen die Teilzahlung – auch „Revolving Credit“ genannt – nicht voreingestellt ist.

Die Tester raten Verbrauchern, genau hinzuschauen und nicht ungeprüft die Kreditkarte der Hausbank zu nehmen. In Verbindung mit vielen Girokonten von Sparkassen oder Volksbanken seien die Kreditkarten oft teuer, weil neben den jährlichen Gebühren beim Abheben am Automaten im Ausland häufig zwei bis drei Prozent der Summe fällig werden.

Bei vielen Karten komme außerhalb der Euro-Länder auch noch ein Aufschlag von etwa 1,75 Prozent dazu, die sogenannte Auslandseinsatzgebühr. Sie wird auch beim Bezahlen verlangt und kann sich schnell summieren.

Die teuerste Karte im Test kostet 183 Euro im Jahr. Es gibt aber auch eine, die in Verbindung mit einem kostenlosen Girokonto gar keine Gebühr kostet. Kunden müssen hier einen monatlichen Geldeingang auf das Konto von 700 Euro sicherstellen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik G7-Gipfel verhängt weitere Sanktionen gegen Russland - keine Einigung bei Öl und Gold

Unter der Leitung der US-Regierung wird das Sanktionsregime gegen Russland ausgeweitet. Auf wichtigen Feldern besteht aber weiterhin...

DWN
Deutschland
Deutschland Experte: Steigende Corona-Inzidenzen sind irrelevant

Die derzeit steigenden Infektionszahlen sieht ein Gesundheitsexperte gelassen. Minister Lauterbach warnt vor einer „Sommerwelle“.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Energiekrise: Deutschland muss zittern - aber Russland mindestens genauso

Während Russland den Europäern schrittweise den Gashahn zudreht, ist der Kreml gezwungen, sich neue Absatzmärkte zu eröffnen. Aber das...

DWN
Finanzen
Finanzen Sanktionen hindern Russland, Anleihezinsen zu bezahlen - erste Gläubiger betroffen

Den Ausschluss Russlands aus westlichen Finanztransaktionssystemen bekommen die ersten Investoren zu spüren.

DWN
Finanzen
Finanzen Was können wir vom Schweizer Rentensystem lernen?

Für die deutsche Altersvorsorge sieht es düster aus. Das belegen Statistiken mittlerweile zu hunderten. Vielleicht hilft ein Blick zu...

DWN
Deutschland
Deutschland Südwest-CDU fordert längeren Betrieb von Atomkraftwerken

Die CDU Baden-Württemberg fordert angesichts der Energie-Krise längere Laufzeiten für die letzten verbliebenen Kernkraftwerk in...

DWN
Deutschland
Deutschland Erneut Massenschlägerei in Berliner Freibad

Einer langen Tradition folgend finden auch dieses Jahr wieder Massenschlägereien und Großeinsätze der Polizei in Berliner Freibädern...

DWN
Technologie