Bitcoin-Mining führt zu enormem Strom-Bedarf

Die Generierung neuer Bitcoin im Internet verbraucht nahezu unglaubliche Mengen Strom.

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Windkrafträder während eines Gewitters. Das Bitcoin-Mining verbraucht sehr viel Strom. (Foto: dpa)

Windkrafträder während eines Gewitters. (Foto: dpa)

Die Generierung neuer Einheiten der Digitalwährung Bitcoin (Bitcoin-Mining) im Internet benötigt einer Untersuchung zufolge extreme Mengen an elektrischer Energie. Wie aus dem Digiconomist Bitcoin Energy Consumption Index hervorgeht, wurde dafür im Jahr 2016 mehr Strom benötigt, als 159 einzelne Länder der Welt jeweils in einem Jahr verbrauchen.

Insgesamt entfielen im vergangenen Jahr etwa 29,05 Terrawattstunden oder 0,13 Prozent des weltweit konsumierten Stroms auf Bitcoin-Mining. Wären die Bitcoin-Miner ein Land, stünde dieses auf Rang 61 der etwa 200 Staaten der Welt, was den Energieverbrauch anbelangt, berichtet powercompare.co.uk.

Allein im vergangenen Monat soll der mit Bitcoin zusammenhängende Stromverbrauch um fast 30 Prozent gestiegen sein. Würde diese Wachstumsrate beibehalten, wäre im Februar 2020 die gesamte Stromproduktion der Welt für die Generierung von Bitcoin nötig.

Mit dem Bitcoin-Jahresverbrauch von 29,05 Terrawattstunden könnten beispielsweise 2,4 Millionen US-Amerikaner, 6,1 Millionen Briten oder die 12 kleinsten Bundesstaaten der USA ein Jahr lang mit Strom versorgt werden.