USA: Flynn bekennt sich schuldig, das FBI angelogen zu haben

Der frühere Sicherheitsberater von US-Präsident Trump hat das FBI angelogen. Nun gerät Jared Kushner ins Visier des Sonderermittlers Mueller.

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Der neue Nationale Sicherheitsberater Mike Flynn. (Foto: dpa)

Der ehemalige Nationale Sicherheitsberater Mike Flynn. (Foto: dpa)

In der Affäre um Russland-Kontakte rückt der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, in den Fokus. Er solle den ehemaligen nationalen US-Sicherheitsberater Michael Flynn zur Kontaktaufnahme mit Russland aufgefordert haben, berichtete der Sender NBC News am Freitag unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Dies solle vor rund einem Jahr nach einer UN-Resolution zu Israel geschehen sein.

Flynn hat sich vor Gericht der Falschaussage in der Russland-Affäre schuldig erklärt. Er hatte das FBI angelogen. Das ist strafbar. Seine Russland-Kontakte dagegen sind nach jetzigem Erkenntnisstand nicht illegal gewesen. In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung schreibt der ehemalige Sicherheitsberater, er erkenne an, dass sein Verhalten falsch gewesen sei. Er kooperiere mit Sonderermittler Robert Mueller.