CIA hilft Russland bei Verhinderung von Terror-Anschlag

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
Söldner  
Russland  
Terror  
USA  
IS  
Syrien  
CIA  
 
Lesezeit: 1 min
18.12.2017 00:22
Die russischen Behörden konnten nach Angaben aus Moskau einen Terroranschlag in St. Petersburg mit Hilfe der CIA verhindern.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Söldner  
Russland  
Terror  
USA  
IS  
Syrien  
CIA  

Russland und die USA haben nach eigenen Angaben einen Bombenanschlag in St. Petersburg verhindert. Das Präsidialamt in Moskau erklärte am Sonntag, vom US-Geheimdienst CIA zur Verfügung gestellte Informationen hätten es ermöglicht, die mutmaßlichen Attentäter festzunehmen. Der Anschlag sollte auf die Kasaner Kathedrale im Zentrum von Russlands zweitgrößter Stadt verübt werden. Präsident Wladimir Putin habe sich in einem Telefonat bei seinem US-Kollegen Donald Trump bedankt. Sollten die russischen Sicherheitsbehörden Kenntnisse über Attentatsplanungen in den USA gewinnen, würden sie diese im Gegenzug den USA zur Verfügung stellen.

Ob es wirklich Anschlagspläne gegeben hat, ist unabhängig nicht zu überprüfen. Der politische Gehalt der Meldung deutet jedoch darauf hin, dass der neue CIA-Chef Mike Pompeo vom harten Anti-Russland-Kurs seiner Vorgänger abgehen will. Russland und die USA kooperieren auch eng in Syrien, wo Trump erst vor kurzem die Lieferung von Waffen an Söldner über die CIA gestoppt hatte. Die Zusammenarbeit hatte bereits unter Obama begonnen. Obama hatte in einem Interview gesagt, dass die Kriegsführung über von den USA finanzierte Söldner nicht erfolgreich gewesen sei. Wirklich durchsetzen konnte sich Obama jedoch nicht. Mit dem militärischen Eingreifen der Russen hatte sich die Lage jedoch grundlegend geändert. Heute ist das Pentagon für den Syrien-Krieg federführend zuständig und nicht mehr die CIA.

Das US-Präsidialamt bestätigte später die Hilfe und erklärte, es hätten "viele Menschen getötet werden können". Der Vorfall sei "ein Bespiel für die guten Dinge, die geschehen können, wenn unsere Länder zusammenarbeiten". Angaben zu den mutmaßlichen Attentätern wurden nicht gemacht. Russische Medien hatten in der vergangenen Woche berichtet, Sicherheitskräfte hätten einen am 16. Dezember geplanten Selbstmordanschlag der Extremisten-Miliz Islamischer Staat auf die Kathedrale verhindert. Das Gotteshaus ist bei Touristen beliebt.

Das Telefonat zwischen Putin und Trump war mindestens das zweite innerhalb weniger Tage: Die beiden Männer hatten am Donnerstag die Korea-Krise besprochen.


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Trumps Drohnen-Angriff auf Soleimani: Die ganze Wahrheit

DWN-Analyst Michael Bernegger zeigt die wahren Gründe auf, warum Präsident Donald Trump den iranischen General Qassem Soleimani töten...

DWN
Politik
Politik Zar Putin wird von demokratischen Erscheinungen geplagt

Russlands Präsident Wladimir Putin kündigte diese Woche mit einem großen Paukenschlag die Änderung der Verfassung an. Wieder einmal....

DWN
Deutschland
Deutschland Berlin verdreifacht Einnahmen aus Zweitwohnungs-Steuer

Das Land Berlin hat seine Einnahmen aus der Zweitwohnungs-Steuer drastisch erhöht. Die Steuer wurde im Jahr 2017 angehoben.

DWN
Finanzen
Finanzen Euro-Staaten verzeichnen Rekord-Nachfrage nach ihren Schuldtiteln

Nie zuvor haben die Staaten der Eurozone eine so große Nachfrage nach ihren Schuldtiteln verzeichnet wie in dieser Woche. Davon...

DWN
Politik
Politik USA schaffen Kredit-Vehikel, um Chinas finanzielle Dominanz in Asien zu brechen

Die rege Finanzierungstätigkeit der Chinesen wird in Washington mit Sorge beobachtet. Nun soll ein neues Kreditvehikel Staaten weltweit,...

DWN
Politik
Politik Geopolitik: Im Iran kommt die Kurden-Karte ins Spiel

In den Kurden-Gebieten des Irans könnte es bald brodeln. Mehrere Anzeichen sprechen für diese These.

DWN
Technologie
Technologie US-Verkehrsbehörde leitet Untersuchung gegen Tesla ein

Aufgrund mehrerer Unfälle, die offenbar durch ein Autopilot-System ausgelöst wurden, hat die US-Verkehrsbehörde eine Untersuchung gegen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Trotz positiver PR-News: Irritationen um den deutschen Schiffbau

Die deutschen Schiffbauer konzentrieren sich schon lange auf den Bau von Nischenprodukten wie Fähren und Luxusschiffe. Denn die Konkurrenz...

DWN
Politik
Politik Geheimdienst-Gipfel in Moskau: Kommt jetzt das Bündnis zwischen Erdogan und Assad?

In Moskau fand ein türkisch-syrischer Geheimdienst-Gipfel statt. Offenbar bahnt sich eine enge Kooperation zwischen der Türkei und Syrien...

DWN
Politik
Politik Frankreich verlegt Flugzeugträger ins östliche Mittelmeer

Frankreichs Präsident Macron hat die Entsendung eines Flugzeugträgers in das östliche Mittelmeer verkündet. Aus einer Übersicht geht...

DWN
Politik
Politik Pentagon veröffentlicht neues Strategiepapier zur Eindämmung Russlands auf Europas Energiemarkt

Aus einem Strategiepapier der Pentagon-Denkfabrik Rand geht hervor, wie Russlands Rolle auf dem europäischen Energiemarkt zurückgedrängt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen ÖBB schicken ersten batteriebetriebenen Zug in Europa auf die Gleise

Die Österreichischen Bahnen (ÖBB) wagen sich als erste in Europa auf das Terrain der batteriebetriebenen Züge vor. Mit dabei ist auch...

DWN
Finanzen
Finanzen Weltgrößter Hedgefonds erwartet neue Rekorde beim Goldpreis

Vor dem aktuellen Hintergrund könnte der Goldpreis bis Ende des Jahres um 30 Prozent steigen, sagt Greg Jensen, Chief Investment Officer...

DWN
Finanzen
Finanzen USA setzen Schweiz auf Watchlist wegen Manipulation des Franken

Die USA haben die Schweiz auf eine Beobachtungsliste von Staaten gesetzt, die sie der Währungsmanipulation beschuldigen, und fordern von...

celtra_fin_Interscroller