BP zeigt Interesse an Ölfeldern im Nordirak

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
12.02.2018 17:09
Der Energiekonzern British Petroleum zeigt Interesse an der Ausbeutung eines Ölfeldes im Nordirak.
BP zeigt Interesse an Ölfeldern im Nordirak

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der britische Ölkonzern BP soll dem Irak bei der Entwicklung der Ölfelder in der kürzlich zurückeroberten Kurdenprovinz Kirkuk helfen, um die Förderung dort zu erhöhen. Ölminister Dschabbar al-Luaibi sagte der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag, er werde diesen Vorschlag in den kommenden Tagen mit dem BP-Chef bei dessen Besuch in Kirkuk diskutieren. BP prüfe den Vorschlag bereits. „Ich warte auf die Antwort.“

BP ist bereits der größte ausländische Konzern in der irakischen Ölförderung – das britische Unternehmen beutet das Ölfeld Rumaila im Süden des Landes aus, das mit 1,5 Millionen Barrel pro Tag fast ein Drittel der irakischen Ölproduktion beisteuert. 2014 vereinbarte das Ölministerium in Bagdad mit BP, dass das Unternehmen auch die Ölreserven in Baba Gurgur und Hawana in Kirkuk untersuchen soll.

Im selben Jahr übernahmen jedoch kurdische Kämpfer im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) die Kontrolle über die ölreiche Provinz. Im Herbst gewannen Regierungstruppen mit einer Militäroffensive die Kontrolle zurück.

Auf den fünf Ölfeldern in Kirkuk können rund 470.000 Barrel pro Tag gefördert werden – doch die Produktion ist zur Zeit heruntergefahren, weil die wichtigste Pipeline zum türkischen Hafen Ceyhan auf irakischer Seite durch IS-Angriffe beschädigt ist.

Der 350 Kilometer lange Abschnitt wird neu gebaut; Ölminister al-Luaibi sagte, er könne binnen eines Jahres fertig sein. Verhandlungen mit Vertretern der autonomen Kurdenregion über die Pipeline fänden derzeit statt – „ich hoffe, wir haben Erfolg, bislang haben wir eine Art Einigung erzielt“.

Ein sechstes Ölfeld, Churmala, kontrollieren die Kurden. Al-Luaibi sagte, es gehöre der staatlichen irakischen Ölgesellschaft North Oil Company.


Mehr zum Thema:  

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Illegale chinesische Textilarbeiter brachten das Corona-Virus nach Italien: Doch Europa hat keine Kraft, sich gegen Peking aufzulehnen

Corona hat seinen Ursprung in China. Dazu kommt, dass illegale chinesische Textilarbeiter einen großen Anteil daran haben, dass sich das...

DWN
Politik
Politik Kommt jetzt der Ausverkauf? Italien plant Verpfändung sämtlichen Staatseigentums gegen Kredite

Italien plant, Staatsimmobilien als Garantien zu hinterlegen, um an Milliarden-Kredite zu gelangen. Dazu zählen unter anderem das Gebäude...

DWN
Politik
Politik Ehemaliger britischer Premier Brown plädiert für temporäre Weltregierung

Der ehemalige britische Premierminister Gordon Brown plädiert für die Gründung einer globalen Exekutive, der neben internationalen...

DWN
Technologie
Technologie Singapur baut den autonomen Schlepper - Experten sind skeptisch

Der Hafen von Singapur lässt einen autonomen Schlepper bauen. Die digitale Technik liefert der Schweizer Technologie-Konzern Asea Brown...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Corona: Millionen Amerikaner verlieren ihre Jobs - und damit ihre Krankenversicherung

Millionen Amerikaner, die derzeit ihren Arbeitsplatz verlieren, verlieren damit auch ihre Krankenversicherung. Das gesamte System ist in...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Muss Gazprom um seine Anteile auf dem europäischen Gasmarkt bangen?

Nur 32 Prozent der langfristigen Verträge von Gazprom mit europäischen Kunden sind an den Ölpreis gebunden. Trotzdem muss der russische...

DWN
Politik
Politik Corona-Bonds: Grüne fordern Vergemeinschaftung der Schulden in der Euro-Zone

Die Grünen fordern die Einführung von Corona-Bonds, um Ländern wie Italien und Spanien zu helfen. Damit wollen sie eine...

DWN
Politik
Politik USA wollen ihre Atomwaffen in Europa modernisieren

Die USA wollen ihr Atomwaffen-Arsenal in Europa modernisieren. Derzeit befinden sich dort etwa 150 US-Atomwaffen. Die Orte der...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft E-LKW-Produzent Nikola Motor peilt Börsengang an

Der E-LKW-Hersteller Nikola Motor Company (NMC) will mit den Einnahmen aus der Notierungsaufnahme der Aktien die E-Mobilität voranbringen.

DWN
Politik
Politik Salvini dreht durch: „Die EU ist eine Höhle von Schlangen und Schakalen“

Der Chef der Lega Nord, Matteo Salvini, hat die EU als eine “Höhle von Schlangen und Schakalen” bezeichnet. Er ist wütend, dass...

DWN
Deutschland
Deutschland Thomas Schäfer: Nachruf auf einen Finanzminister, der gegen Rechtsextremisten kämpfte

Hessens Finanzminister Thomas Schäfer war ein enger Vertrauter Walter Lübckes. Zuletzt hatte er ein Projekt in die Wege geleitet, das...

DWN
Politik
Politik Wenige Hunderttausend bestimmen über das Schicksal von Milliarden: „Nie haben weniger Menschen mehr Umwälzungen bewirkt!“

Der Informations- und Finanzdienst Solvecon liefert in seinem aktuellen Forex-Report einen interessanten Kommentar zur gegenwärtigen...

DWN
Politik
Politik Amerikas Reiche verschanzen sich in Ferienhäusern und auf Yachten

In den USA verlassen immer mehr reiche Personen das Land oder verschanzen sich. Auch viele Bürger versuchen, aus den Städten aufs Land zu...

DWN
Finanzen
Finanzen Großbank ABN Amro zwingt Kunden, ihr Gold billig zu verkaufen

Der Goldmarkt gerät aus allen Fugen. ABN Amro zwingt nun sogar die eigenen Kunden, ihr bei der Großbank eingelagertes Gold innerhalb...

celtra_fin_Interscroller