Finanzen

Russlands Aktien-Index erreicht Allzeithoch

Lesezeit: 1 min
26.02.2018 17:13
Der russische Aktienindex hat am Montag ein Allzeithoch erreicht.
Russlands Aktien-Index erreicht Allzeithoch

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Ermuntert von einer verbesserten Bonitätsnote greifen Anleger bei russischen Wertpapieren zu. Der Leitindex der Moskauer Aktienbörse stieg am Montag um bis zu 1,7 Prozent auf ein neues Allzeithoch von 2376,96 Punkten. Der in Dollar berechnete RTS markierte mit 1339,41 Zählern den höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren.

Die Nachfrage nach russischen Anleihen drückte die Rendite der zehnjährigen Titel erstmals seit fast fünf Jahren unter sieben Prozent. Auch die Währung des Landes war gefragt. Ein Dollar verlor bis zu 1,2 Prozent auf 55,85 Rubel. So wenig Rubel mussten zuletzt Ende Januar für einen Dollar gezahlt werden. Zum Vergleich: Im vergangenen November wurde ein Dollar noch für mehr als 60 Rubel gehandelt.

Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hatte die Kreditwürdigkeit Russlands am Freitag auf BBB- von BB+ hochgestuft. Damit erhalten die Anleihen des Landes rund vier Wochen vor der dortigen Präsidentenwahl das Gütesiegel „Investment Grade“ zurück. „Wir hatten erwartet, dass S&P die Heraufstufung erst später im Jahr vornehmen würde – nach den Wahlen und der Vorstellung des neuen Reformplans“, schrieb Commerzbank-Analyst Tatha Ghose in einem Kommentar.

Bei der US-Ratingagentur Moody' wird Russland noch mit Ba1 und damit nach wie vor knapp im Ramsch-Bereich eingestuft. Bei Fitch liegt das Rating mit BBB- ebenfalls knapp oberhalb der Ramsch-Grenze.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Technologie
Technologie USA und China messen sich im Supercomputer-Wettkampf

Chinesische Wissenschaftler behaupten, einen Supercomputer gebaut zu haben, der so funktioniert wie ein menschliches Gehirn.

DWN
Politik
Politik DWN SPEZIAL: Französische Fallschirmjäger springen über Estland ab

Der Einsatz geschah kurzfristig und überraschend.

DWN
Deutschland
Deutschland Wohnimmobilien: Boom scheint zu Ende, Nachfrage bricht ein

Zwar haben sich Wohnimmobilien im Jahresvergleich um 12 Prozent verteuert. Doch die Quartalsentwicklung deutet auf ein Ende des Booms.

DWN
Finanzen
Finanzen Was können wir vom Schweizer Rentensystem lernen?

Für die deutsche Altersvorsorge sieht es düster aus. Das belegen Statistiken mittlerweile zu hunderten. Vielleicht hilft ein Blick zu...

DWN
Finanzen
Finanzen Fed-Regionalpräsident: Müssen Leitzinsen jetzt „aggressiv“ anheben

Die US-Zentralbank soll nach Meinung eines Bezirkspräsidenten aggressiv gegen die Inflation vorgehen, die sie selbst in den vergangenen...

DWN
Politik
Politik EU-Erweiterungspläne auf dem Balkan scheitern

Die Hoffnungen der westlichen Balkanstaaten auf Fortschritte beim Beitritt wurden enttäuscht. Die Ukraine und Moldawien ziehen im Eiltempo...

DWN
Politik
Politik Ukraine-Krieg: Washington tappt im Dunkeln

Obwohl die USA die Ukraine mit modernen Waffen unterstützt, weiß man in Washington nicht, wie sie eingesetzt werden.

DWN
Deutschland
Deutschland Ifo-Geschäftsklima: Gasknappheit drückt die Stimmung

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich spürbar eingetrübt. Sollten die russischen Gaslieferungen ausfallen, erwarten Ökonomen...