Russland fürchtet US-Labore für biologische Waffen an seinen Grenzen

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
Russland  
USA  
 
Lesezeit: 1 min
25.04.2018 00:49
Russland fürchtet die Errichtung von US-Laboren für biologische Waffen an seinen Grenzen.
Russland fürchtet US-Labore für biologische Waffen an seinen Grenzen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Russland  
USA  

Das russische Außenministerium hat am Dienstag laut TASS mitgeteilt, es sei alarmiert durch die US-amerikanische Auslegung des Übereinkommens über das Verbot der Entwicklung, Herstellung und Lagerung bakteriologischer (biologischer) und giftiger Kampfstoffe sowie deren Vernichtung. "Unsere Bedenken werden noch durch die Auslegung der Biologischen Waffenkonvention (BWC) verstärkt, die im heutigen US-Bericht dargelegt wird, der besagt, dass das Übereinkommen, das die Entwicklung biologischer Waffen verbietet, angeblich nicht auf die Forschung in diesem Bereich zutrifft", sagte das Ministerium.

Der Bericht des US-Außenministeriums über die Einhaltung und der entsprechenden Verpflichtungen der entsprechenden Rüstungskontrolle hatte festgestellt, dass die Forschung zu Chemiewaffen nicht von der internationalen Konvention gedeckt sei. "Es scheint, dass die Vereinigten Staaten durch die Durchführung biomedizinischer Großaktivitäten diese Auslegung der Bestimmungen des Übereinkommens nutzen, um Ziele zu erreichen, die dem BWC eindeutig widersprechen", sagte das Außenministerium.

"Die Bemühungen des Pentagon, seine medizinisch-biologischen Laboratorien in verschiedenen Teilen der Welt einzusetzen, einschließlich von Orten in unmittelbarer Nähe der russischen Grenzen", heißt es in dem Kommentar. "Das anschaulichste Beispiel ist das Lugar Public Health Forschungszentrum in einem Vorort von Tiflis. Es ist ein Labor mit einem hohen Grad an biologischer Isolation."

***

Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Bitte unterstützen Sie die Unabhängigkeit der DWN mit einem Abonnement:

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, werden Sie von uns benachrichtigt und können dann das Abo auswählen, dass am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier.


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesregierung plant Einführung des 12-Stunden-Arbeitstags

Die Bundesregierung will angesichts der Corona-Pandemie für zahlreiche Branchen längere Arbeitszeiten bis zu zwölf Stunden, kürzere...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Das waren die Entwicklungen zum Coronavirus am Mittwoch

Es folgen die Entwicklungen vom Mittwoch, den 8. April, im Live-Ticker. Das Coronavirus ist noch immer weltweit das bestimmende Thema.

DWN
Deutschland
Deutschland Bleiben Sie stets informiert und unterstützen Sie die Deutschen Wirtschafts Nachrichten mit einem Abo

Aktuell dreht sich alles um das Coronavirus. Das öffentliche Leben ist komplett heruntergefahren worden - Schulen, Restaurants und der...

DWN
Politik
Politik Vorwurf: Jared Kushner hat Corona-Hilfsgüter gezielt umgeleitet

Abgeordnete des US-Kongresses werfen Trumps Schwiegersohn vor, medizinische Hilfsgüter gegen die Corona-Pandemie gezielt weitergeleitet zu...

DWN
Deutschland
Deutschland 12-Stunden-Arbeitstag kommt: Millionen Deutsche werden psychisch krank

Die Bundesregierung will für mehrere Branchen den 12-Stunden-Arbeitstag - angeblich vorübergehend - einführen. Genau das hatten...

DWN
Finanzen
Finanzen Staatsbankrott in Argentinien: Gläubiger verlieren zehn Milliarden Dollar

Argentinien hat Zahlungen bei Anleihen in der Größenordnung von bis zu 10 Milliarden Dollar eingestellt. Es ist der neunte Staatsbankrott...

DWN
Deutschland
Deutschland Institute erwarten Erholung von Corona-Rezession bereits im nächsten Jahr

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten hierzulande die schwerste Rezession seit 1970. Doch schon für das kommende Jahr...

DWN
Deutschland
Deutschland Porsche zahlt Mitarbeitern erneut 9700 Euro Prämie

Porsche überweist seinen Mitarbeitern trotz der aktuellen Krise auch in diesem Jahr 9700 Euro zusätzlich.

DWN
Deutschland
Deutschland Regierung erwartet deutlich mehr Kurzarbeit als in der Finanzkrise

Die Kurzarbeit wird in der Virus-Krise nach Einschätzung der Bundesregierung einen neuen Rekordstand erreichen. Die Kurzarbeit werde...

DWN
Finanzen
Finanzen Target 2: Forderungen der Bundesbank im Eurosystem nähern sich der Billionenmarke

Die Forderungen der Bundesbank gegenüber andere Euro-Zentralbanken nähert sich der Marke von einer Billion Euro. Die Marke dürfte bald...

DWN
Politik
Politik China muss die Welt wegen des Corona-Virus entschädigen

Das chinesische Corona-Virus hat alleine in der G7-Staatengruppe einen Schaden von 3,62 Billionen Euro verursacht. Nun werden die Stimmen...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Grönland blickt mit bangem Erwarten auf die Ankunft des Virus

Zwar hat Grönland bisher nicht einen einzigen Corona-Toten und die Intensivstationen sind leer. Doch die Erfahrungen mit den tödlichen...

DWN
Technologie
Technologie Schnellladestationen zerstören Teslas Auto-Batterien schon nach 25 Ladevorgängen

Beim Einsatz von heute üblichen Schnellladestationen geht die Ladekapazität der Batterien stärker verloren, als bisher angenommen.

DWN
Deutschland
Deutschland Messeabsagen: Fachverband rät zu Digitalisierung

Die Corona-Pandemie hat zu zahlreichen Absagen von Messen und Konferenzen geführt - eine riesiges Problem für viele Unternehmen.

celtra_fin_Interscroller