Bund gibt 21 Milliarden Euro für Flüchtlingskrise aus

Die Kosten für die Steuerzahler für die Flüchtlingskrise beliefen sich im Jahr 2017 auf 21 Milliarden Euro.

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Bundesfinanzminister Olaf Scholz will mehr Geld zur Bewältigung der Flüchtlingskrise ausgeben. (Foto: dpa)

Bundesfinanzminister Olaf Scholz. (Foto: dpa)

Für die Bewältigung der Flüchtlingskrise hat der Bund im vergangenen Jahr 20,8 Milliarden Euro ausgegeben. Davon entfielen 14,2 Milliarden auf die Bekämpfung von Fluchtursachen, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf das Finanzministerium. Demnach wurden Länder und Kommunen mit 6,6 Milliarden Euro bei Asylkosten und Integrationsleistungen unterstützt. Diese Summe könne sich noch erhöhen. Einige Bundesländer fordern der Zeitung zufolge zusätzliches Geld vom Bund. Statt zugesagter acht Milliarden Euro solle es elf Milliarden Euro geben. Das ergebe sich aus einer Beschlussvorlage für ein Treffen von Bund und Ländern am Donnerstag.

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