DSGVO: Auch Blockchain-Transaktionen betroffen

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Hier finden Sie das Archiv der täglichen Ausgaben des Blockchain-Monitors.

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TOP-Meldung

DSGVO und Blockchain: Ist die neue EU-Datenschutzverordnung Bedrohung oder Anreiz?

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) trat am 25. Mai in Kraft. Die International Association of Privacy Professionals (IAPP) prognostiziert, dass dadurch mindestens 75.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Fortune Global 500 Unternehmen werden fast 8 Mrd. Dollar ausgeben müssen, um sicherzustellen, dass sie mit der DSGVO konform sind.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass zwischen der DSGVO und öffentlichen Blockchains ein direkter Widerspruch besteht, schreibt Cointelegraph. Denn unter den vielen Prinzipien, die in der DSGVO niedergelegt sind, scheint etwa das „Recht auf Löschung“ besonders im Widerspruch zu der unveränderlichen Natur zu stehen, die den Kern der Blockchain-Technologie darstellt.

Andererseits teilt die Blockchain-Technologie aber auch viele Ziele mit der DSGVO. So zielen beide darauf ab, die Datenkontrolle zu dezentralisieren und das Machtgefälle zwischen zentralisierten Dienstleistungsanbietern und Endnutzern zu mildern.

Jüngste Untersuchungen wie Trusted Computing Enclaves oder wie Intel SGX haben begonnen zu untersuchen, wie sie sichere und vertrauliche Datenspeicherung und Datenschutz anbieten können.

Die Kombination von Trusted Computing mit öffentlichen Blockchains bedeutet, dass man die Privatsphäre von Daten vor externen Bedrohungen schützen und off-chain speichern kann, wobei die Blockchain die endgültige Entscheidung darüber trifft, wer auf diese Daten zugreifen kann und wer nicht.

Da Smart-Contracts bedeuten, dass man nicht mehr zentralisierten Dienstleistern vertrauen muss, können Datenrechte ausschließlich über die Blockchain und vertrauenswürdige Hardware von den Benutzern verwaltet werden.

 

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