Audi probt in Ingolstadt den Einsatz von Flugtaxis

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
01.07.2018 01:58
Audi und Airbus wollen in der Region Ingolstadt in Kürze Flugtaxis testen.
Audi probt in Ingolstadt den Einsatz von Flugtaxis

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

In Ingolstadt und der umliegenden Region werden in Kürze Flugtaxis erprobt. Die Stadtverwaltung, die Bundesregierung, Audi, Airbus, diverse Forschungszentren und Universitäten sowie eine Reihe weiterer Akteure unterzeichneten eine dementsprechende Absichtserklärung. Ingolstadt liegt in der Mitte von Bayern (80 Kilometer nördlich von München, knapp 100 Kilometer südlich von Nürnberg) und ist daher als Testregion besonders geeignet.

Welche Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Flugtaxis stellen werden, steht noch nicht fest. Ingolstadt ist Sitz von Audi, Airbus unterhält eine Niederlassung in der Stadt. Die beiden Konzerne stellten im März auf der Messe „Genfer Autosalon“ das gemeinsam entwickelte Flugauto „Pop.Up Next“ vor. Auch andere deutsche Unternehmen arbeiten an fliegenden Autos und Drohnen für die Beförderung von Passagieren.  Volocopter aus Bruchsal hat den ersten bemannten elektrischen Senkrechtstarter der Welt entwickelt. Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das die Erklärung ebenfalls unterzeichnet hat, ist schon seit längerem in der Flugtaxi-Forschung engagiert.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sagte, Flugtaxis seien „schon längst keine Vision mehr“. Und weiter: „Sie eröffnen komplett neue Möglichkeiten, etwa für den Krankentransport in Städten und Ballungsräumen.“ Dorothee Bär (CSU), Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, sagte: „Im weltweiten Vergleich ist Deutschland ein Land von geringer Fläche. Wir können nicht alle Straßen sechs- oder achtspurig ausbauen. Deshalb gehören zur Mobilität der Zukunft natürlich Flugtaxen, und zwar zu einem erschwinglichen Tarif.“

Neben Ingolstadt sind auch Genf und Hamburg an der Erprobung von Flugtaxis interessiert. Hamburg plant, in Kooperation mit Airbus – das in der Hansestadt seinen mit Abstand größten deutschen Standort betreibt – sowie technischen Universitäten Machbarkeitsstudien zum Einsatz von bemannten Drohnen und anderen Fluggeräten zu erstellen.

***

Weitere interessante Artikel zum Thema Technologie finden Sie im Tech-Report der DWN.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Elektromobilität: In jedem Wandel stecken Chancen

Emissionen verringern, Kosten sparen und Imagegewinne erzielen – die Gründe für Unternehmen, in der Flotte auf Fahrzeuge mit...

DWN
Politik
Politik USA wütend: Vatikan will an Geheimabkommen mit China festhalten

Der Vatikan will an einem Geheimabkommen mit China festhalten. Doch die USA fordern vom Papst, dass dieser das Abkommen auslaufen lässt....

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Gazprom sieht bis Ende 2021 eine vollständige Erholung der Öl-Nachfrage

Nach einer Prognose von Gazprom soll sich die Ölnachfrage bis Ende des Jahres erholen.

DWN
Deutschland
Deutschland „Photovoltaik-Sozialismus“: Ausbau der Erneuerbaren Energien geht am Verbraucher vorbei

Ein Änderungsantrag zum EEG-Gesetzt verspricht Großes für die Zukunft, macht die Eigenversorgung mit Solarstrom aber unattraktiv. Aus...

DWN
Politik
Politik Bundesregierung plant Pflicht zu CO2-freiem Kerosin im Flugverkehr

Die Bundesregierung treibt den Klimakampf schneller voran, als von der EU vorgegeben. Einem Gesetzentwurf zufolge sollen bis 2030...

DWN
Deutschland
Deutschland Heute Klima-Demos: Spielen Corona-Abstandsregeln keine Rolle mehr?

Heute finden deutschlandweit Klima-Demos der Initiative „Fridays for Future“ statt. Umweltministerin Schulze sagte, sie sei...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschlands Imker verzeichnen nur mittelmäßige Ernte

Deutschlands Imker haben dieses Jahr mit 34 Kilo Honig pro Volk nur eine mittelmäßige Honigernte einholen können.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Polen baut eigene Gasleitung, kappt die Verbindung mit Russland immer mehr

Was viele Länder schon seit langem versuchen, dürfte dem größten östlichen EU-Mitglied nun gelingen: Seine Abhängigkeit vom...

DWN
Politik
Politik Salafisten bewaffnen sich: Steuert die Türkei auf einen Bürgerkrieg zu?

Berichten zufolge sollen sich Salafisten-Gruppen in der Türkei für einen Bürgerkrieg bewaffnen.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Zuviel Bitcoin-Mining: Im Iran ist die Energie-Versorgung gefährdet

Die iranische Wirtschaft liegt am Boden – jetzt setzt sie auf Bitcoin. Doch das stellt ein großes Problem für die Energie-Versorgung...

DWN
Deutschland
Deutschland Gewerkschaft will Kontaktdaten von Restaurant-Besuchern digital erfassen

Die Kellner scheuen sich, die von ihren Gästen wegen Corona anzugebenden Kontaktdaten zu kontrollieren. Daher sollte nach Ansicht der...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Wahl: Goldman Sachs rechnet mit Dollar-Einbruch bei Sieg von Biden

Die US-Großbank Goldman Sachs meint, dass ein Wahlsieg Joe Bidens den Einbruch des US-Dollars beschleunigen würde.

DWN
Deutschland
Deutschland Verband: Wirtschaftliche Lage der Flughäfen spitzt sich zu

Die Flughäfen rechnen auch für die kommenden Jahre mit hohen Verlusten.

DWN
Politik
Politik Wenn im Mittelmeer ein Krieg ausbricht, ist Chinas Neue Seidenstraße tot - Teil 1

Chinas Neue Seidenstraße kann nur gelingen, wenn die Anrainer-Staaten im östlichen Mittelmeer sich vertragen. Doch im Moment stehen die...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Corona: Millionen vom Hungertod bedroht, Armut nimmt dramatisch zu

Armut und Hunger werden aller Voraussicht nach durch Corona dramatisch zunehmen. Vor allem Kinder sind betroffen.

celtra_fin_Interscroller