ABB übernimmt türkischen Roboter-Hersteller Rotech

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
06.07.2018 16:25
Der Schweizer ABB-Konzern übernimmt den türkischen Roboter-Hersteller Rotech.
ABB übernimmt türkischen Roboter-Hersteller Rotech

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der Elektrotechnikkonzern ABB verstärkt sein Roboter-Geschäft. Das Schweizer Unternehmen übernimmt Angaben vom Freitag zufolge die in Privatbesitz stehende AB Rotech. Die türkische Firma produziere Schweissroboter und andere Maschinen für die Autoindustrie. Den Preis der Transaktion, die im Verlauf des Jahres abgeschlossen werden soll, legten die Parteien nicht offen

Aus einer Mitteilung der türkischsprachigen Webseite von ABB geht hervor, dass die türkische Firma AB Rotech (Aktiebolaget Rotech)  über ein Team von erfahrenen Ingenieuren verfüge. Die Abwicklung des Kaufs von AB Rotech werden noch im aktuellen Jahr stattfinden.

Zu den Kunden von AB Rotech gehören 75 internationale und nationale Firmen - unter anderem Renault, Magna, Henkel, BMC, Beko, Coca-Cola, Arçelik, Tofaş und Componenta. Das geht aus der offiziellen Webseite von AB Rotech hervor. Zu den Integrationspartnern von AB Rotech gehören ABB, AEG, ESAB, die DINSE GmbH, Fronius, IPG Photonics, PRECITEC, Abicor BINZEL, ARO, KMT, Lutz Precision, j.thielmann und FTS MFG.

“Diese Übernahme stärkt unsere Position als Partner der Wahl für Automobilhersteller und Tier-One-Zulieferer in der Türkei und darüber hinaus. Es stärkt unsere führenden Roboterlösungen und die Kundenbindung, die ein klares Wettbewerbsvorteil von ABB ist”, zitiert der englischsprachige Dienst von Reuters den ABB-Geschäftsführer Per Vegard Nerseth.

AB Rotech wurde im Jahr 2000 von der schwedischen Rotech-Gruppe gegründet. Die Firma befindet sich in Gemlik Bursa mit einer Werkstattfläche von 2.000 Quadratmeter, einer Bürofläche von 600 Quadratmeter und mehr als 75 Mitarbeitern. Die Firma konzentriert sich auf die Automobilindustrie und die Gießerei-Branche, so AB Rotech in einer Mitteilung.

Weiter Technologie-Nachrichten lesen Sie im Tech-Report der DWN.

 

 

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Elektromobilität: In jedem Wandel stecken Chancen

Emissionen verringern, Kosten sparen und Imagegewinne erzielen – die Gründe für Unternehmen, in der Flotte auf Fahrzeuge mit...

DWN
Politik
Politik Corona: Erst haben unsere Politiker Deutschland in die Krise geführt - jetzt vollenden EU-Bürokraten das Werk

Die Corona-Maßnahmen in Deutschland waren unnötig, das Missmanagement der Politiker geht aber munter weiter. Die Auswirkungen für...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Apple baut in Dänemark gigantischen Windpark - größer als der Kölner Dom

Ein schleppender Neubau und anhaltende Proteste von Anwohnern haben in der Vergangenheit die Windparkbranche belastet. Jetzt kommen...

DWN
Marktbericht
Marktbericht DAX fest im Griff der Corona-Diskussionen - heute Lagarde mit Rede

Die Diskussionen über die Ausbreitung der Pandemie wirken sich wieder negativ auf die Börsen aus. Heute werden erneut Konjunkturdaten...

DWN
Politik
Politik Poseidons verdrecktes Paradies: Die Tragik eines rechtsfreien Raums

Diese Woche befasst sich Ronald Barazon mit der Verschmutzung der Weltmeere. Ein eindrucksvoller Essay: Tiefgehende Analyse und flammende...

DWN
Politik
Politik Immer noch unangreifbar, aber nicht mehr Zentrum der Welt: Die USA werden ihr Imperium aufgeben müssen

In Folge vier der großen geopolitischen DWN-Serie analysiert Moritz Enders, wie die geografische Lage der USA ihre Außen-, Sicherheits-...

DWN
Finanzen
Finanzen Größte Krise seit hundert Jahren: Jetzt hilft nur noch ein radikaler Schuldenschnitt

Weder unser Geld noch unsere Forderungen sind noch durch reale Wirtschaftsleistungen gedeckt - ein Nährboden für gesellschaftliche...

DWN
Politik
Politik Ein Licht im Osten, Teil zwei: Putin wird ein Weißrussland ohne Lukaschenko akzeptieren

Lukaschenko läuft die Zeit davon: Das sagt der ehemalige polnische Ministerpräsident und EU-Ratspräsident, Donald Tusk, im zweiten Teil...

DWN
Finanzen
Finanzen Nach Verzweiflungs-Tat: Türkische Zentralbank auf Konfliktkurs mit Erdogan

Die Zentralbank hat die Leitzinsen deutlich angehoben und damit gegen den Willen von Präsident Erdogan gehandelt.

DWN
Technologie
Technologie Vollständig transparente Sonnenkollektoren revolutionieren die Solar-Technologie

Mit einer neuen Technologie ist es möglich, Fenster an Gebäuden anzubringen, die gleichzeitig als Sonnenkollektoren genutzt werden, um...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Nach dem Brexit: Entsteht ein neuer Handelsraum zwischen Lissabon und Wladiwostok?

Ein verstärkter Handel mit den Ländern der Eurasischen Wirtschaftsunion könnte den Brexit für Deutschland und Europa wirtschaftlich...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Finanzelite profitiert von angeblichem Enthüllungsbericht: Frontalangriff auf die Deutsche Bank

Das Medienportal "Buzzfeed" behauptet, bisher unbekannte Verfehlungen der Deutschen Bank aufgedeckt zu haben. DWN-Kolumnist Ernst Wolff...

DWN
Politik
Politik Polen und die USA, 1. Teil: Vereint gegen Deutschland und Russland

Polen begegnet Deutschland und Russland traditionell mit Argwohn. Warschau ist längt nach Washington ausgeschwenkt, um bald eine...

DWN
Finanzen
Finanzen Coronas Erbe: Schulden, Schulden und noch mehr Schulden

Seit Jahren steigen die Schulden weltweit deutlich an. Seit Jahresbeginn sind nun alle Dämme gebrochen. Die EU hat derweil Eurobonds durch...

DWN
Finanzen
Finanzen Japans aggressive Geldpolitik ist gescheitert: Werden EZB und EU daraus lernen?

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe ist zurückgetreten, weil er mit seiner Wirtschaftspolitik gescheitert ist. EZB und EU können aus den...

celtra_fin_Interscroller