Vorfreude auf den Sommer, Bürger strömen in die Biergärten

 

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26.04.2019 12:39
Die hohen Temperaturen haben in den vergangenen Tagen zahlreiche Menschen in die Biergärten strömen lassen. Doch nicht nur für die Gäste, sondern auch für die Bedienungen “zahlte” sich die Wärme aus.
Vorfreude auf den Sommer, Bürger strömen in die Biergärten

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Die jüngste Hitzewelle in Deutschland hat erstmals im aktuellen Jahr dazu geführt, dass die Bürger massenweise in die Biergärten gegangen sind, um sich zu erfrischen und für den Sommer vorzutrinken. Die Frankenpost berichtet: “Die Leute nutzen das Traumwetter für Spaziergänge in der Natur oder für eine Radl-Tour. Danach führte viele der Weg in Cafés, Eisdielen, Gastwirtschaften oder Biergärten, in denen es sich noch bis in den Abend hinein kommod sitzen ließ, wie unsere Bilder belegen.”

In der fränkischen Metropole Nürnberg wurden im vergangenen Jahr 696.000 Hektoliter Bier konsumiert. Die Kunden in den Biergärten im Land der Franken haben die Möglichkeit, Bier aus zahlreichen regionalen Brauereien zu konsumieren.

Der Abendzeitung zufolge hat das Land der Franken die größte Bierbrauereidichte der Welt vorzuweisen. Im Zusammenhang mit der Wagnerstadt Bayreuth führt das Blatt aus: “Nicht nur wegen seiner zahlreichen Biergärten ist Bayreuth eine Bierstadt. Schon die Stadtchronik von 1623 nennt 83 Braustätten. Heutzutage bekräftigen das umfangreichste Biermuseum der Welt und die Weißbierspezialitäten der Brauerei Maisel diesen Ruf.”

Doch nicht nur für die Gäste sind Biergärten ein alljährliches Erlebnis, sondern auch für die Bedienungen - zumindest aus finanzieller Sicht. Der Gastwirt Heinz Bössing, Inhaber des Biergartens “Haus Bössing”, motiviert vor allem junge Damen für den Beruf der Kellnerin in den Biergärten. Bössing sagt in einem Interview mit dem Handelsblatt: “Wenn ihr Mädels also beispielsweise freitags von 17 bis 0 Uhr arbeitet, sind das erstmal sieben mal 9,50 Euro, also 66,50 Euro reiner Stundenlohn. Je nachdem, durch wie viele Mitarbeiter wir an dem Tag das Trinkgeld teilen müssen, kommen nochmal circa 50 Euro oben drauf.” Dem Handelsblatt zufolge ergibt sich ein Stundenlohn von 16,50 Euro.


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