Politik
Abbau bei Hedgefonds und Aktienhandel

Deutsche Bank: Hunderte Investmentbanker sollen zur BNP Paribas wechseln

Im Zuge des Konzernumbaus und des Abbaus beim Investmentbanking sollen unbestätigten Berichten zufolge hunderte Deutschbanker zur französischen Konkurrentin BNP Paribas wechseln.
23.08.2019 11:16
Lesezeit: 1 min

Die Deutsche Bank kommt mit ihrem Personalabbau voran. Im Zuge des geplanten Verkaufs des Prime-Brokerage-Geschäfts an die französische BNP Paribas werden bis zu 800 Mitarbeiter zur Konkurrentin wechseln, sagte eine mit der Sache angeblich vertraute aber namentlich nicht genannte Person der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag.

Eine Einigung darüber könnte es demnach in den kommenden Wochen geben. Beide Banken lehnten eine Stellungnahme ab.

Die Deutsche Bank hatte im Juli erklärt, die Verhandlungen mit BNP Paribas über den Verkauf des Geschäfts mit Hedgefonds und der elektronischen Aktienplattform liefen planmäßig. Deutschlands größtes Geldhaus ist gerade dabei, sich radikal zu verschlanken. Vor allem das Investmentbanking, und hier der schwankungsanfällige Handel, wird zurückgebaut. Weltweit müssen 18.000 Mitarbeiter gehen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Die Ökonomie der Aufmerksamkeit: Warum Unternehmen um jede Minute kämpfen

Im Internet ist Geld nicht länger die einzige Währung. Eine ebenso große Rolle spielt die Währung Aufmerksamkeit. Wer im Überfluss an...

DWN
Politik
Politik Kurskorrektur in Brüssel: EU-Kommission plant Lockerung beim Emissionshandel
17.07.2026

Um Europas Unternehmen angesichts hoher Energiepreise und internationaler Konkurrenz zu entlasten, will die EU-Kommission das zentrale...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Volvo-Aktie auf Talfahrt: Einbruch im China-Geschäft - Volvo Cars verfehlt Erwartungen
17.07.2026

Hoher Preiskampf in China und steigende Rohstoffkosten machen dem schwedischen Autobauer Volvo Cars schwer zu schaffen. Nach...

DWN
Panorama
Panorama DWN-Podcast Folge 34: Die Woche im Rückblick – KW 29
17.07.2026

Unser neuer Podcast ist da: Die ganze Woche in wenigen Minuten. Der DWN-Wochenrückblick bringt die Themen, die zählen – eingeordnet,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Unser neues Magazin ist da: Die Vermögensfrage – wenn Arbeit keinen Wohlstand mehr bringt
17.07.2026

Deutschland ist so wohlhabend wie nie zuvor – und doch wächst bei vielen Menschen das Gefühl, den Anschluss zu verlieren. Warum driften...

DWN
Immobilien
Immobilien Wende am Bau: Baugenehmigungen legen im Mai um knapp 25 Prozent zu
17.07.2026

Der Aufwärtstrend auf dem deutschen Wohnungsmarkt setzt sich fort: Im Mai haben die Bauämter in Deutschland spürbar mehr neue Wohnungen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Eurozone: Inflation geht auf 2,8 Prozent zurück
17.07.2026

Die Inflation in der Eurozone hat sich im Juni wie erwartet abgeschwächt. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresvergleich um 2,8 Prozent...

DWN
Politik
Politik Vor den US-Midterms: Trump säht Zweifel an Wahlsicherheit und attackiert China
17.07.2026

Ansprache zur besten Sendezeit: Wenige Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen stellt US-Präsident Donald Trump erneut die...

DWN
Finanzen
Finanzen Rheinmetall-Aktie: Deutschlands Rüstungsmaschinerie gerät an der Börse ins Stocken
17.07.2026

Die Rheinmetall-Aktie hat seit Jahresbeginn fast 40 Prozent an Wert verloren. Nach Jahren des Booms ist der einstige Börsenstar der...