Weltwirtschaft

Opec fördert so viel Öl wie seit Jahren nicht mehr

Lesezeit: 1 min
12.10.2016 15:10
Die Opec hat im September so viel Öl gefördert wie seit mindestens 2008 nicht mehr. Das widerspricht den jüngsten Bemühungen, die Produktion zu senken, um den in den vergangenen Jahren deutlich gefallen Preis für den Rohstoff zu stabilisieren.
Opec fördert so viel Öl wie seit Jahren nicht mehr

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Erdöl  
Energie  

Im Mittwoch veröffentlichten Monatsbericht des Öl-Kartells hieß es, es seien täglich 33,39 Millionen Fass gefördert worden, 220.000 mehr als im August.

Zuletzt hatten sich die Opec-Staaten zum ersten Mal seit acht Jahren auf eine Drosselung ihrer Fördermengen geeinigt. Bei früheren Treffen waren immer wieder der Iran und Saudi-Arabien aneinandergeraten - ein Symbol für die politischen Spannungen zwischen den beiden Ländern. Die Produktion soll den Plänen zufolge auf 32,5 bis 33,0 Barrel pro Tag zurückgehen. Das berichtet Reuters.

Der Preisverfall beim Schwarzen Gold geht vor allem auf ein Überangebot zurück. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) teilte zudem mit, dass die nicht zum Kartell gehörenden Staaten ihre Förderung 2017 ausweiten dürften, und zwar stärker als bislang gedacht. Vor allem Russland werde mehr Öl in den Markt pumpen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Japans Notenbank droht Crash der globalen Finanzmärkte auszulösen

Namhafte Spekulanten wetten massiv auf einen Zinsanstieg in Japan, da die Notenbank keine andere Wahl zu haben scheint. Doch die globalen...

DWN
Deutschland
Deutschland Ende der EEG-Umlage: Warum Sie noch heute Ihren Strom ablesen sollten

Es sollte einmal ein großer Entlastungsschritt werden. Doch die Abschaffung der Ökostrom-Umlage reicht aus Sicht von Experten nicht aus,...

DWN
Politik
Politik Russische Hacker nehmen Europa ins Fadenkreuz: EU wappnet sich für Cyberkrieg

Allein in dieser Woche wurden bereits Institutionen zweier europäischer Länder zur Zielscheibe russischer Hacker. Etwa zeitgleich einigt...

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt eine neue Weltordnung – und wie können Anleger reagieren?

Mit China und Russland bildet sich ein neuer Gegenpol zu den USA. Anleger können sich gegen die geopolitischen Risiken nicht bloß durch...

DWN
Politik
Politik Die EU: Große Zukunft oder baldiger Zerfall?

Die EU – beziehungsweise die Reihe von Organisationen, aus denen sie hervorgegangen ist – besteht seit nunmehr 71 Jahren. Für viele...

DWN
Panorama
Panorama Globale Lebensmittelkrise treibt Millionen Menschen in die Hungersnot

Die Welt steht vor einer globalen Lebensmittelkrise. Der Krieg in der Ukraine ist dabei nur der Auslöser einer ohnehin instabilen globalen...

DWN
Deutschland
Deutschland Studie: So abhängig ist Deutschland von Rohstoff-Importen

Deutschland ist in Bezug auf Rohstoffe nicht nur völlig abhängig, sondern auch sehr anfällig. Eine Studie des Münchner ifo-Instituts...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Papierindustrie schlägt wegen Gaskrise Alarm

Die energieintensive Papierindustrie in Deutschland warnt vor dem Hintergrund der Gaskrise vor einem Produktionsstopp. Dabei geht es um die...