Politik

Österreich: Autofahrer müssen an Grenze Polizisten suchen

Lesezeit: 1 min
06.11.2016 03:28
Ein österreichischer Autofahrer muss Strafe zahlen, weil an einem Grenzübergang keine Polizisten standen und er daher weiterfuhr.
Österreich: Autofahrer müssen an Grenze Polizisten suchen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

+++Werbung+++

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Ein österreichischer Autofahrer muss eine Strafe von 50 Euro zahlen, weil er die Grenze zu Slowenien überquert hat, als dort keine Grenz-Polizisten standen. Dies berichtet der österreichische Rundfunk ORF. Dem Bericht zufolge habe die Polizei dem Autofahrer aus dem Bundesland Kärnten die Strafe aufgebürdet, weil er sich den Grenzkontrollen entzogen habe.

Der Autofahrer berichtet, dass zum Zeitpunkt des Grenzübertritts kein Beamter anwesend gewesen sei. Er habe sich zudem an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Kilometer pro Stunde gehalten sowie das Stopp-Schild beachtet. Weil weit und breit niemand zu sehen war, sei er weitergefahren. An dem betreffenden Grenzübergang werden nur unregelmäßig Kontrollen durchgeführt.

Erstaunlich ist die Begründung der Polizei für die Strafe. Demnach müssten die Autofahrer die Grenzbeamten suchen, falls diese nicht auf ihrem Posten seien. Bei Grenzübergängen mit unregelmäßigen Kontrollen liege es in der Pflicht des Autofahrers, sich zu vergewissern, ob eine Grenzkontrolle stattfindet oder nicht. „Wenn man nicht weiß, ob ein Beamter da ist, muss man sein Fahrzeug anhalten und schauen, ob ein Grenzbeamter da ist“, zitiert der ORF einen Sprecher der Polizei.

Der betroffene Autofahrer hat Einspruch gegen die Strafe erhoben.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Energie-Krise: Gazprom kündigt massiven Preisanstieg an

Der russische Staatskonzern Gazprom kündigt für den späten Herbst neue Preissteigerungen an. Das befeuert die Inflation in Deutschland.

DWN
Deutschland
Deutschland (K)eine freie Entscheidung? Verfassungsgericht entscheidet zur Masern-Impfpflicht

Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit, wie viele glauben. Seit März 2020 gibt es eine Impfpflicht, die vor allem bei den Kleinsten...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Schmelzhütten in Europa müssen Produktion einstellen

Am Dienstag hat schon eine holländische Zinkhütte wegen hoher Energiekosten die Einstellung der Produktion angekündigt. Nun trifft es...

DWN
Finanzen
Finanzen Zinn: Das oft übersehene Technologiemetall

Zinn wird im Rohstoffsektor gerne übersehen, dabei trägt es sein etwas angestaubtes Image vollkommen zu Unrecht.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Hoody: Erster kassenlose Biomarkt Deutschlands

Das Start-up Unternehmen Autonomo eröffnet in Hamburg den ersten kassenlosen Biomarkt Deutschlands und zählt damit zu den...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Rossmann setzt auf E-Commerce

Nach einer langen Planungs- und Verhandlungsphase begann das Unternehmen mit dem ersten Spatenstich die Bauarbeiten für ein neues...

DWN
Politik
Politik Washington Post: Der Weg zum Krieg

Die US-amerikanische Tageszeitung zeichnet über eine Reihe von Interviews mit Behördenvertretern aus den USA, der Ukraine sowie der EU...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschlands Gas-Vorräte reichen weniger als drei Monate

Selbst wenn es Deutschland gelingen sollte, seine Reserven vollständig zu füllen, reicht das Gas nicht einmal drei Monate, falls Russland...