Deutschland

Deutsche Bahn will der EVG Angebote machen

Lesezeit: 1 min
09.11.2016 14:02
Die Gewerkschaft EVG geht mit der Deutschen Bahn in die nächste Tarifrunde. Es geht unter anderem um mehr Urlaub.
Deutsche Bahn will der EVG Angebote machen

Die Deutsche Bahn will in den Tarifverhandlungen mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) an diesem Mittwoch „erste Angebote vorlegen“. Das kündigte eine Bahnsprecherin vor Beginn der zweiten Runde (13.00 Uhr) in Berlin an. Dabei werde es unter anderem um flexibles Arbeiten bei der Bahn gehen. „Die Deutsche Bahn will vorankommen und am Verhandlungstisch zügig Ergebnisse“, fügte sie hinzu.

Zuvor hatte die EVG einen baldigen Tarifabschluss eingefordert. „Wir wollen bis Ende Dezember fertig werden“, sagte Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba. Die Gewerkschaft fordert 4,5 Prozent mehr Geld und als zweite Komponente eine Wahlmöglichkeit für den einzelnen Arbeitnehmer: Mitarbeiter sollen zwischen sechs Tagen mehr Urlaub im Jahr, einer Stunde weniger Wochenarbeitszeit oder weiteren 2,5 Prozent mehr Geld wählen können.

Parallel verhandelt die Bahn mit der kleineren Lokführergewerkschaft GDL über Lohn und Arbeitsbedingungen des Zugpersonals. Diese Tarifrunde wird am Freitag in Bonn fortgesetzt.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Schmelzhütten in Europa müssen Produktion einstellen

Am Dienstag hat schon eine holländische Zinkhütte wegen hoher Energiekosten die Einstellung der Produktion angekündigt. Nun trifft es...

DWN
Finanzen
Finanzen Zinn: Das oft übersehene Technologiemetall

Zinn wird im Rohstoffsektor gerne übersehen, dabei trägt es sein etwas angestaubtes Image vollkommen zu Unrecht.

DWN
Politik
Politik Washington Post: Der Weg zum Krieg

Die US-amerikanische Tageszeitung zeichnet über eine Reihe von Interviews mit Behördenvertretern aus den USA, der Ukraine sowie der EU...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschlands Gas-Vorräte reichen weniger als drei Monate

Selbst wenn es Deutschland gelingen sollte, seine Reserven vollständig zu füllen, reicht das Gas nicht einmal drei Monate, falls Russland...

DWN
Finanzen
Finanzen Lebensmittel auf Kredit: Supermarkt-Kette zielt auf ärmere Kunden

Die britische Supermarktkette Iceland Foods bietet ihren Kunden Kredite für den Kauf von Lebensmitteln an. Das Programm richtet sich an...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Ärgernis für deutschen Handel: Anhaltende Schiffs-Staus in der Nordsee

Staus großer Containerschiffe dürften die deutschen Nordseehäfen noch länger in Atem halten. Die volle Auswirkung wird erst im zweiten...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Inflation in Großbritannien steigt über 10 Prozent

Die bereits hohe Inflation in Großbritannien hat sich weiter beschleunigt. Im Juli lagen die Verbraucherpreise um 10,1 Prozent höher als...

DWN
Finanzen
Finanzen Vorbereitung auf Super-Crash: Star-Investor stößt alle Aktien ab - bis auf eine

Der bekannte Investor Michael Burry warnt seit Monaten vor einem verheerenden Börsencrash und stößt fast seinen gesamten Aktienbestand...