Deutschland

Deutsche Wohnen erobert MDax-Spitze

Lesezeit: 1 min
15.11.2016 14:36
Deutsche Wohnen ließ die Aktionäre am Dienstag jubeln: Der Gewinn stieg um ein Drittel an.
Deutsche Wohnen erobert MDax-Spitze

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Deutsche Wohnen, zweitgrößter Vermieter deutschlandweit, hat sein Jahresziel fest im Blick: Das operative Ergebnis aus dem Vermietungsgeschäft (FFO) stieg in den ersten neun Monaten um fast ein Drittel auf 301 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bis Jahresende sollen es nach früheren Angaben mindestens 380 Millionen werden. Den Anlegern stellt Vorstandschef Michael Zahn eine Dividende von rund 73 Cent je Aktie in Aussicht – ein Plus von 35 Prozent.

An der Börse kam das gut an: Die Deutsche-Wohnen-Aktie kletterte um fünf Prozent und war damit größter Gewinner im Nebenwerteindex MDax.

Mit rund 160.000 Wohnungen ist Deutsche Wohnen der zweitgrößte private Vermieter hinter Vonovia. Der Bestand ist fast voll vermietet, die Mieten steigen. Das gilt vor allem für Berlin, den Kernmarkt des Konzerns. Hier steigen auch stetig die Kaufpreise für Immobilien. Deutsche Wohnen rechnet deshalb im Gesamtjahr mit einer deutlichen Aufwertung des Portfolios durch Gutachter – insgesamt um 2,2 Milliarden Euro. 700 Millionen davon wurden bereits zum Halbjahr verbucht. Solche Bewertungsgewinne, die den Überschuss treiben, sind bei Immobiliengesellschaften nicht ungewöhnlich, denn die Bestände werden regelmäßig durch externe Experten begutachtet. In schlechteren Zeiten müssen die Immobilien allerdings auch wieder – der Marktentwicklung entsprechend – abgewertet werden. Das kann die Bilanz dann belasten.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen China wird für deutsche Industrie zum Risiko-Standort

Ein chinesischer Überfall auf Taiwan ist eine reale Gefahr. Den deutschen Unternehmen, die Milliardensummen in China investiert haben,...

DWN
Deutschland
Deutschland IW-Analyse: Teure Energie ist verheerend für Deutschland

Die Experten des IW haben durchgespielt, was teure Energie für deutsche Verbraucher, Firmen und die Wirtschaft bedeutet. Die Aussichten...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Siemens meldet ersten Quartalsverlust seit 2010

Siemens hat erstmals seit 2010 in einem Quartal Verlust gemacht. Dennoch sieht sich das Unternehmen derzeit gut aufgestellt.

DWN
Unternehmen
Unternehmen BASF: Chemieriese blickt zuversichtlich in die Zukunft

Der weltweit größte Chemiekonzern und größte Erdgasverbraucher Deutschlands sieht keinen Grund zur Panik und setzt sich ambitionierte...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Deutsche Telekom: Auf stabilem Wachstumskurs

Trotz einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld wächst die Deutsche Telekom weiter.

DWN
Politik
Politik Kontakt zu Russland: Ukraine will sich durch Schweiz vertreten lassen

Nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Russland will die Ukraine sich dort von der Schweiz vertreten lassen. Doch Moskau bremst...

DWN
Politik
Politik Wahlkampf in Italien: „Gott, Vaterland und Familie“

In Italien hat mittlerweile nach dem Sturz der Regierung von Mario Draghi der Wahlkampf begonnen. Schon jetzt zeigt sich, dass schwere...

DWN
Finanzen
Finanzen Unerwartete Renaissance: Briten setzen verstärkt auf Bargeld

Die Briten haben dem Bargeld zu einer unerwarteten Renaissance auf der Insel verholfen.