Finanzen

Infineon profitiert von Chips für Autos und Smartphones

Lesezeit: 1 min
23.11.2016 10:39
Der Chiphersteller Infineon hat im letzten Quartal des Geschäftsjahres seinen Gewinn gesteigert. Der Ausblick allerdings ist negativ.
Infineon profitiert von Chips für Autos und Smartphones

Infineon hat im letzten Quartal seines Geschäftsjahres weiter von den Geschäften mit Chips für Autos und Smartphones profitiert. Dank der beiden Sparten wuchs der Umsatz im Vergleich zum Vorquartal um 3 Prozent auf knapp 1,68 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Neubiberg bei München laut dpa mitteilte.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn aus dem Tagesgeschäft - das Segmentergebnis - kletterte um 10 Prozent auf 280 Millionen Euro. Das vierte Quartal ist üblicherweise das stärkste bei Infineon. Unter dem Strich verdiente Infineon 225 Millionen Euro im Vergleich zum Vorquartal erzielten 186 Millionen Euro. Die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr soll um 10 Prozent aus 0,22 Euro je Aktie steigen.

Anleger haben sich nach einem durchwachsenen Ausblick des Chipkonzerns nur schwer für eine klare Richtung entscheiden können. Die Papiere fielen zunächst um 2,6 Prozent und lagen anschließend bis zu 1,4 Prozent höher bei 16,64 Euro.

Der Umsatzausblick für kommendes Jahr liege unter den Erwartungen, betonten die Analysten von Helvea Baader. Das veranlasse einige Anleger zu Gewinnmitnahmen, sagte ein Händler. Seit Jahresbeginn haben die Titel mehr als 20 Prozent zugelegt.

Die Anhebung der mittelfristigen Margenziele gefiel den Investoren aber. Das Segment Automotive bleibe weiterhin sehr stark, kommentierte die DZ Bank. „Infineon ist in einer besseren Marktposition gegenüber seinen Wettbewerbern.“ Das Produktportfolio sei stark entwickelt und der Konzern scheine weiter Marktanteile zu gewinnen. Auch die Dividendenerhöhung zeige ein „hohes Maß an Selbstsicherheit.“

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Finanzen
Finanzen Target2 macht's möglich: Deutsche Netto-Auslandsvermögen in Gefahr

Die Target-Forderungen Deutschlands innerhalb der EU haben längst astronomische Höhen erreicht. Ökonomen hatten zuvor inständig davor...

DWN
Politik
Politik Drohung aus der EU: „Angriff auf Ukraine heißt: sofortiges Öl/Gasembargo“ gegen Russland

Ein hochrangiger deutscher EU-Vertreter droht Russland bei einem Angriff auf die Ukraine mit einem Gas-Embargo, einem Ausschluss aus dem...

DWN
Politik
Politik Drei Brennpunkte bedrohen den Frieden: Schickt der Westen nur Berater - oder seine Armeen?

In seinem meinungsstarken Artikel analysiert DWN-Kolumnist Roland Barazon die weltweite Sicherheitslage.

DWN
Finanzen
Finanzen Explosion der Immobilien-Preise: Mieten lohnt sich immer öfter als Kauf

In 51 von 75 Städten ist die finanzielle Belastung durch die Miete geringer als beim Kauf. Die Unterschiede sind vor allem in den...

DWN
Deutschland
Deutschland Ernste Lage: Versorgungsengpass bei Lebensmitteln und Rohstoffen droht

In zahlreichen Branchen innerhalb der deutschen Lieferkette droht ein Kollaps bei der Versorgung. „Dann sprechen wir nicht mehr bloß...

DWN
Politik
Politik EU-Direktorin für Impfstoff-Zulassung war Pharma-Lobbyistin – unter anderem für AstraZeneca

Die aktuelle Direktorin der Europäischen Arzneimittelagentur, die für die Impfstoffzulassung verantwortlich ist, war zuvor für den...

DWN
Deutschland
Deutschland Gesetzes-Verschärfung steht bevor: Regierung will deutschlandweite Ausgangsbeschränkungen - Bundestag dürfte zustimmen

Die Bundesregierung will mittel einer Gesetzesverschärfung die Einspruchmöglichkeiten der Länder brechen.

DWN
Finanzen
Finanzen Banken sprechen von "Verwahrentgelt": In Wahrheit handelt es sich um Strafzinsen

Immer mehr deutsche Banken und Sparkassen berechnen ihren Kunden Strafzinsen.