Gemischtes

Apple mischt sich in Regulierung für autonome Autos ein

Lesezeit: 1 min
05.12.2016 15:39
In einem Brief an die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde spricht sich Apple für lockere Regulierungen bei autonom fahrenden Fahrzeugen aus.
Apple mischt sich in Regulierung für autonome Autos ein

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Apple will bei den anstehenden Richtlinien für selbstfahrende Autos in den USA seine Meinung einbringen und liefert damit einen weiteren Hinweis auf seine Pläne in dem Bereich, berichtet die dpa. Der iPhone-Konzern schrieb an die Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA, er investiere «massiv in die Erforschung von maschinellem Lernen und der Automatisierung und ist enthusiastisch angesichts des Potenzials automatisierter Systeme in vielen Bereichen inklusive des Verkehrs».

In dem Brief, der auf der NHTSA-Website veröffentlicht wurde, spricht sich Apple unter anderem dafür aus, dass Entwickler von Roboterwagen anonymisierte Daten zu Unfällen und kritischen Situationen miteinander teilen, um den Fortschritt zu beschleunigen. Der Konzern bestätigt an keiner Stelle ausdrücklich, selbst an selbstfahrenden Autos zu arbeiten. Apple wolle mit dem Brief aber zu einer nationalen Debatte über das Thema beitragen.

Über Pläne von Apple im Autobereich wird schon seit rund zwei Jahren spekuliert. Es gilt als offenes Geheimnis in der Branche, der Stand des Projekts ist aber unklar. Zunächst wurde berichtet, Apple wolle zum Jahr 2020 mit einem eigenen Elektroauto in den Markt einsteigen. Nach jüngsten Informationen soll sich der Fokus auf die Entwicklung von Software für selbstfahrende Fahrzeuge verlagert haben, während viele Mitarbeiter das Projekt verlassen hätten.

Technologie für Roboterwagen wird derzeit bei einzelnen Herstellern, mehreren Branchenzulieferern sowie bereits seit 2009 bei Google entwickelt. Mehrere Automarken kündigten selbstfahrende Autos für den regulären Straßenverkehr für 2021 an. BMW will im kommenden Jahr erste Autos testen. Es wird davon ausgegangen, dass solche Fahrzeuge zunächst eher als Robotertaxis in Flotten statt als Privatwagen zum Einsatz kommen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Elektromobilität: In jedem Wandel stecken Chancen

Emissionen verringern, Kosten sparen und Imagegewinne erzielen – die Gründe für Unternehmen, in der Flotte auf Fahrzeuge mit...

DWN
Finanzen
Finanzen Riesenboom für Krypto-Währungen: 350 Millionen PayPal-Nutzer können jetzt mit Bitcoin bezahlen

PayPal hat offiziell bestätigt, dass es Online-Händlern und ihren Kunden ab 2021 Zahlungen mit den vier Kryptowährungen Bitcoin,...

DWN
Politik
Politik EILMELDUNG: Türkisches Schiff nähert sich griechischer Insel, Athen versetzt Marine in "hohe" Alarmbereitschaft

Der Streit im östlichen Mittelmeer zwischen Griechenland und der Türkei droht zu eskalieren.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Renaissance der Kernkraft in Europa: Polen steigt in die Atomenergie ein, Deutschland mit „Energiewende“ isoliert

Während die Bundesregierung aus „klimapolitischen“ Gründen massiv in die Windkraft investiert, startet unser östlicher Nachbar eine...

DWN
Finanzen
Finanzen Derivate - Finanzielle Massenvernichtungswaffe oder wichtige Stütze der Wirtschaft? Teil 1

Die Finanz-Instrumente sind heftig umstritten. Einige sehen sie als notwendige Absicherungs-Vehikel, andere nur als reine...

DWN
Finanzen
Finanzen Serie „So werde ich zum Anleger“: Das Depot

Einsteiger verzweifeln oft, wenn sie in Fonds, ETFs oder Aktien investieren wollen. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, auf welche...

DWN
Deutschland
Deutschland Neueste Zahlen zeigen extrem niedrige Sterblichkeitsrate bei Corona-Infektionen

Neueste Zahlen des Robert Koch-Instituts sowie der Weltgesundheitsorganisation zeigen eine extrem niedrige Wahrscheinlichkeit, dass...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldman: Wenn Biden die US-Wahlen gewinnt, explodiert der Silberpreis

Im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen am 3. November empfiehlt Goldman Sachs Investoren, sich vom Dollar zu trennen und Silber zu...

DWN
Deutschland
Deutschland Blühende Landschaften: Ostdeutschland entwickelt sich zum Zentrum der europäischen Elektro-Mobilität

Ostdeutschland steht eine glänzende Zukunft bevor: Das sagt die Ökonomin Dalia Marin.

DWN
Finanzen
Finanzen Preise für Strom und Gas ziehen weiter deutlich an

Die Preise für Strom und Gas in Deutschland zählen zu den höchsten weltweit. Ein Ende der Teuerung ist indes nicht abzusehen, wie Daten...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Siemens Gamesa zieht mit neuem Großauftrag deutsche Windparkbranche aus der Talsohle

Die deutschen Windpark-Entwickler, die schon länger unter Druck standen, entwickeln sich wieder besser. Während Siemens Gamesa (SG) eine...

DWN
Politik
Politik US-Experten warnen vor Inlands-Terrorismus vor der US-Wahl

Einer Analyse der Pentagon-Denkfabrik RAND zufolge könnte es vor und während der US-Präsidentschaftswahlen zu Terroranschlägen kommen....

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Globale Institutionen: Es droht eine weltweite Nahrungsmittel-Knappheit

Nahrungsmittel werden immer knapper und deshalb immer teurer. Knappheits-Szenarien wurden bereits vor fünf Jahren von globalen...

DWN
Finanzen
Finanzen Türkische Lira markiert neue Allzeit-Tiefstände

Die Entscheidung der Zentralbank, den Leitzins unverändert zu lassen, hat zu einem neuerlichen Einbruch der türkischen Landeswährung...

DWN
Marktbericht
Marktbericht Ständiges Warten aufs neue US-Konjunkturpaket drückt Dax immer weiter in die Verlustzone - heute Blick in die Türkei

Die Woche läuft derzeit an den deutschen Börsen alles andere als gut. So treiben unter anderem die steigenden Corona-Zahlen den Anlegern...