Politik

OPCW untersucht Giftgas-Vorfall in Syrien

Lesezeit: 1 min
21.04.2017 23:25
OPCW untersucht Giftgas-Vorfall in Syrien. (Dieser Artikel ist nur für Abonnenten zugänglich)
OPCW untersucht Giftgas-Vorfall in Syrien

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Russland  
USA  
Syrien  

Ein Sprecher der unabhängigen Organisation zur Abschaffung von Chemiewaffen (OPCW) sagte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten: "Die OPCW untersucht den Vorfall im südlichen Idlib unter dem laufenden Mandat der Fact-Finding Mission (FFM), um Tatsachen über die Vorwürfe der Verwendung von toxischen Chemikalien für feindliche Zwecke in der syrischen Arabischen Republik nachzuweisen. Die OPCW kann und wird keine Informationen über eine laufende Untersuchung veröffentlichen. Diese Politik wird deshalb umgesetzt, um die Integrität des Ermittlungsprozesses und seine Ergebnisse zu wahren sowie die Sicherheit und Sicherheit der OPCW-Experten und des beteiligten Personals zu gewährleisten. Die OPCW spekuliert nicht über Fragen außerhalb des Mandats der Fact-Finding Mission."

Der Sprechers des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, erwartet von der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) eine Erklärung für den Umstand, dass Mitglieder der White Helmets zum Zeitpunkt des Giftgasangriffs in Khan Scheichun unversehrt blieben, obwohl sie sich in der Angriffsregion befanden. Konaschenkow sagte laut TASS: "Wenn es wahr ist, dass Sarin in Khan Sheichun verwendet wurde, wie kann die OPCW dann die Tatsache erklären, dass die Scharlatane der White Helmets sich umgeben von Sarin-Wolken ohne Schutzausrüstung hin- und herbewegen konnten. Das konnte jeder sehen."

Auf Nachfrage der Deutschen Wirtschafts Nachrichten sagte der Sprecher der OPCW zu dem russischen Ansinnen, dass sich die OPVW prinzipiell nicht zu politischen Themen äußere.

Die USA behaupten, es habe sich um einen vorsätzlichen Giftgasangriff der syrischen Armee gehandelt. Schlüssige Belege hat die US-Regierung bisher nicht vorgelegt.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Bürgermeister in Bayern trotz Impfung infiziert – er bekam AstraZeneca

In Bayern wurde ein Bürgermeister mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpft. Trotzdem infizierte er sich mit dem Corona-Virus.

DWN
Unternehmen
Unternehmen EZB-Chefin Lagarde mit wichtigen Versprechen an den deutschen Mittelstand

Angesichts der Corona-Krise hat EZB-Chefin Christine Lagarde dem deutschen Mittelstand versprochen, dass die Währungshüter den...

DWN
Politik
Politik Spahn schlägt zurück: Er will Namen aller Beteiligten an Masken-Deals öffentlich nennen

In den vergangenen Tagen hatten sich Konzern-Chefs, Bundestagsabgeordnete, Medien und sogar Fraktionskollegen auf Spahn wegen seines...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin schwächelt: Ende des Bullenmarkts oder Chance zum Einstieg?

Seit seinem Rekordhoch am 21. Februar befindet sich Bitcoin in einer Phase der Schwäche. Doch Analysten erwarten weitere Rekorde, sobald...

DWN
Finanzen
Finanzen Die lange Zutatenliste für den Inflations-Cocktail 2021

Mehrere Faktoren stehen bereit, um die Geldentwertung im laufenden Jahr anzufachen.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Die neue Völkerwanderung: Amerikaner verlassen in Scharen die Großstädte, um aufs Land zu ziehen

In den USA findet seit einiger Zeit eine starke Binnenwanderung statt. Viele Bürger verlassen die Städte, um in ländlichere Regionen zu...

DWN
Politik
Politik Putin und Assad machen türkisch-kontrollierten Schwarzmarkt in Nordsyrien dem Erdboden gleich

Russland und Syrien haben am Freitag einen Markt und eine Raffinerie in Brand geschossen, an denen geraubtes syrisches Erdöl gehandelt und...

DWN
Politik
Politik Biden entsendet Langstrecken-Bomber in den Nahen Osten

US-Präsident Joe Biden hat eine Mission mit Langstrecken-Bombern in den Nahen Osten angeordnet.