Gemischtes

Chinesische Polizisten gehen in Italien auf Streife

Lesezeit: 1 min
07.06.2017 01:34
Im Juni werden italienische und chinesische Polizisten in vier italienischen Städten gemeinsam auf Streife gehen.
Chinesische Polizisten gehen in Italien auf Streife

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Im laufenden Monat werden in vier italienischen Städten örtliche Polizisten gemeinsam mit Kollegen aus China auf Streife gehen. In einer vom 5. bis zum 25. Juni dauernden Testphase patrouillieren insgesamt zehn chinesische Polizisten in Rom, Mailand, Neapel und Florenz auf den Straßen, berichtet die chinesische Zeitung China Daily. Bereits vergangenen Mai wurden vier chinesische Beamte nach Italien geschickt, um zeitlich begrenzt in Rom und Mailand zu arbeiten.

Das Projekt ist darauf ausgerichtet, die Zusammenarbeit beider Länder auf dem Gebiet des Tourismus und der Sicherheit zu verstärken, weil Italien in den vergangenen Jahren zu einem Hauptziel von Touristen aus China avancierte. Touristen können sich zudem über eine spezielle Telefonnummer an chinesische Polizisten wenden, um eventuelle Verständigungsprobleme mit der italienischen Polizei auszuräumen. Im Zuge des Austauschprogramms wurden im April und Mai auch vier italienische Polizisten nach Peking und Schanghai abgeordnet.

Aus Daten chinesischer Behörden geht hervor, dass im Jahr 2016 rund 800.000 Menschen aus beiden Staaten Urlaub im jeweils anderen Land gemacht hatten. Die Chinesen werden zu einer immer wichtigeren Kundengruppe in der Tourismusbranche. Der Reiseanbieter TUI will seine Präsenz im Land deshalb ausbauen. „Die Entwicklung unserer Präsenz in China bietet enorme Chancen für unseren Konzern als Qualitäts-Reisemarke mit globaler Reichweite“, wird Fritz Joussen, Vorstandsvorsitzender der TUI Group, von der dpa zitiert. Nach Prognosen der chinesischen Regierung werden chinesische Touristen in den kommenden fünf Jahren 700 Millionen Auslandsreisen antreten. China ist nicht nur der größte, sondern zugleich auch der dynamischste Tourismusmarkt der Welt.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Sensationell einfach und überraschend günstig

„Kein Unternehmen ist wie Dein Unternehmen“ – der neue Unternehmensschutz der Allianz für kleine und mittlere Unternehmen überzeugt...

DWN
Politik
Politik Nord-Stream-Sprengung: Verdacht fällt auf die USA

Auch eine Woche nach der Sprengung der Ostsee-Pipelines Nord Stream 1 und 2 fehlt von den Tätern jede Spur. Westliche Medien vermuten...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft OPEC+ beschließt massive Kürzung der Öl-Fördermenge

Mit der größten Kürzung der Öl-Produktion seit 2020 bemüht sich OPEC+ darum, den Ölpreis über der Marke von 90 Dollar zu halten. Der...

DWN
Finanzen
Finanzen Droht Europa die nächste Bankenkrise?

Übers Wochenende geriet die Credit Suisse an den Märkten schwer unter Druck. Gleichzeitig geraten weitere Geldinstitute ins Visier von...

DWN
Politik
Politik Russland liefert wieder Gas nach Italien

Gazprom will die über Österreich laufenden Gasexporte nach Italien wieder aufnehmen. Diese waren am Wochenende plötzlich gestoppt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Stromverträge: So gehen Sie gegen Kündigungen vor

Strom- und Gasverbraucher erhalten von Anbietern zum Vertragslaufende Kündigungen. Waren es zunächst vor allem kleinere Stromanbieter,...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Erdgasknappheit: Türkei erschließt altes Gasfeld im Marmarameer

Die Türkei ist auf dem Weg zu einer Energieabsicherung für den Winter einen wichtigen Schritt weiter. Das Land kann Ende des Jahres auf...

DWN
Technologie
Technologie Skandal im Schachsport: US-Großmeister soll öfter betrogen haben als bisher bekannt

US-Großmeister Hans Niemann hat im Schach offenbar mehr betrogen, als er bisher eingeräumt hat. Damit erhärten sich Vorwürfe von...

DWN
Finanzen
Finanzen Banken bereiten sich auf mögliche Stromausfälle in London vor  

Einige der größten Banken der Welt überdenken ihre Notfallpläne, um sich in diesem Winter gegen mögliche Stromausfälle abzusichern....