Politik

US-Repräsentantenhaus genehmigt Milliarden für Militär und Grenzmauer

Lesezeit: 1 min
28.07.2017 00:40
Das US-Repräsentantenhaus hat Milliarden für einen höheren Militär-Etat und für eine Grenzmauer zu Mexiko genehmigt.
US-Repräsentantenhaus genehmigt Milliarden für Militär und Grenzmauer

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Das US-Repräsentantenhaus hat eine deutliche Ausweitung des Verteidigungsetats und den Baustart einer Mauer an der Grenze zu Mexiko gebilligt. Die Abgeordneten nahmen das entsprechende Gesetz am Donnerstag mit einer Mehrheit von 235 zu 192 Stimmen an. Demnach soll der Etat des Verteidigungsministeriums im Haushaltsjahr 2018 auf mehr als 658 Milliarden Dollar steigen. Damit soll die Armee unter anderem besser in der Lage sein, sich gegen Raketenangriffe zu schützen.

Für den Beginn der Bauarbeiten für eine Grenzmauer sind 1,6 Milliarden Dollar vorgesehen. Dies war eines der wichtigsten Wahlversprechen von Präsident Donald Trump. Die Gesamtkosten sollen laut Reuters bei über 21 Milliarden Dollar liegen. Die oppositionellen Demokraten dürften gegen die Mauer erbitterten Widerstand im Senat leisten, der dem Gesetz ebenfalls zustimmen muss. Dort haben die Republikaner eine nur knappe Mehrheit.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Können Kasachstan und Aserbaidschan russische Energie ersetzen?
23.02.2024

Aserbaidschan und Kasachstan sollen als Folge des Ukrainekrieges zu wichtigen Energieversorgern Deutschlands und der EU werden. Doch wie...

DWN
Politik
Politik Ukraine-Krieg: Wunderwaffen gibt es nicht
23.02.2024

Im Ukraine-Krieg treffen russische auf westliche Waffensysteme. Inwieweit lässt sich deren Effektivität vergleichen, sind ausgebrannte...

DWN
Finanzen
Finanzen Bund geht wieder leer aus: Erneut kein Bundesbank-Gewinn
23.02.2024

In der Bundesbank-Bilanz steht zum vierten Mal in Folge unter dem Strich eine Null, dabei könnte der Bundesfinanzminister einen Geldsegen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Solarhersteller unter Druck: Meyer Burger plant Werksschließung in Sachsen
23.02.2024

Die Solarindustrie hierzulande steht unter Druck: Annähernd 90 Prozent der nach Deutschland importierten Photovoltaikanlagen stammen laut...

DWN
Finanzen
Finanzen Allzeithochs bei DAX, MSCI World und Co.: Jetzt besser nicht investieren?
23.02.2024

Zahlreiche Aktienindizes sind kürzlich auf Rekordhochs gestiegen, der deutsche DAX beispielsweise kletterte im gestrigen Donnerstagshandel...

DWN
Immobilien
Immobilien BGH zur Frage der Zerrüttung: Mietverhältnis bei Streit nicht automatisch kündbar
23.02.2024

Wenn das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter zerrüttet ist und der Vermieter deshalb den Mietvertrag kündigen will, geht das nur,...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Wirtschaftsleistung in Deutschland: BIP schrumpft Ende 2023
23.02.2024

In Deutschland herrscht weiterhin Konjunkturflaute. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland, also die Wirtschaftsleistung, schrumpfte im...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft IWF: Russlands Wirtschaft trotzt Sanktionen, doch Überhitzung droht
22.02.2024

Gerade erst hat die Europäische Union neue Finanzsanktionen gegen Russland beschlossen. Doch Russlands Wirtschaft scheint den Maßnahmen...