Politik

Ghostwriter erwartet baldigen Rücktritt von US-Präsident Trump

Lesezeit: 1 min
18.08.2017 17:38
Der Autor des Trump-Buchs "The Art of the Deal" erwartet den baldigen Rücktritt des US-Präsidenten.
Ghostwriter erwartet baldigen Rücktritt von US-Präsident Trump

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
USA  
Demokratie  

Ein ehemaliger Ghostwriter von Donald Trump ist überzeugt, dass der US-Präsident noch dieses Jahr zurücktreten wird. Der Verfasser von Trumps berühmtem Buch "The Art of the Deal" (Die Kunst des Erfolges), Tony Schwartz, erklärte am Mittwochabend über den Kurzbotschaftendienst Twitter: "Trump wird zurücktreten und seinen Sieg verkünden", bevor er wegen der Russland-Affäre gezwungen werde.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Schwartz schrieb weiter: "Trumps Präsidentschaft ist tatsächlich vorbei. Wäre überrascht, wenn er bis zum Ende des Jahres überlebt." Er prognostizierte, dass Trump wahrscheinlich im Herbst, wenn nicht früher, zurücktreten werde – bevor ihm der US-Sonderermittler Robert Mueller und der Kongress keine Wahl mehr lassen würden. Mueller untersucht mögliche Absprachen zwischen dem Trump-Team und russischen Regierungsvertretern im Wahlkampf.

Der Ghostwriter Tony Schwartz hatte 18 Monate mit dem Immobilienmilliardär verbracht, während er den 1987 erschienenen Bestseller schrieb. Im vergangenen Jahr während des Wahlkampfes hatte er zugegeben, ein schlechtes Gewissen zu haben, weil "ich dazu beigetragen habe, Trump auf eine Weise darzustellen, die ihm mehr Aufmerksamkeit brachte und ihn ansprechender machte, als er ist".

Trump selbst hat in einem anderen Buch beschrieben, dass er nichts davon hält, wenn Mitarbeiter in einem Unternehmen blieben, mit dessen Kultur sie nicht zurechtkommen:

"Ich versuche niemals, Mitarbeiter zum Bleiben zu überreden, die mein Unternehmen verlassen wollen. Wenn sie nicht hier bleiben wollen, dann will ich sie auch nicht hier haben. Noch nie ist jemand mit einem Ultimatum zu mir gekommen. Die Leute sehen, wie die Dinge bei uns laufen und wenn es ihnen nicht gefällt, ziehen sie weiter. Manchmal geht das schnell. Eine qualifizierte und erfahrene Rezeptionistin hat stolze sechs Stunden lang hier gearbeitet. Sie merkte sofort, dass ihr die Schnelligkeit nicht lag, mit der bei uns gearbeitet wird. Sie sagte uns das auf sehr höfliche Weise und ging. Ich war von ihrem schnellen Denken und von ihrer Entscheidungsfreudigkeit beeindruckt. Sie wird anderswo sicher Erfolg haben."

 

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Technologie
Technologie Ein nationaler Stromausfall rückt immer näher: Deutschland schaufelt sich mit seiner radikalen Energie-Politik sein eigenes Grab

DWN-Kolumnist Ronald Barazon liefert eine brisante Analyse der fehlenden Energiesicherheit unseres Landes.

DWN
Politik
Politik 5.000 Teilnehmer für heutige Corona-Demo in Berlin angemeldet

Für die heutige Corona-Demo in Berlin wurden nach Angaben der Polizei 5.000 Personen angemeldet. Die Demo läuft unter dem Motto „Es...

DWN
Politik
Politik Keine Masken, keine Polizei, keine Lockdowns: Wie DWN-Autor Christian Kreiß die Pandemie in Costa Rica erlebte

Um den Anti-Corona-Maßnahmen in Deutschland zu entfliehen, verbrachte Christian Kreiß drei Monate in Costa Rica. Der DWN-Autor liefert...

DWN
Politik
Politik Bundesjustizministerin Lambrecht fordert härteres Durchgreifen der Polizei bei Corona-Demos

Im Zusammenhang mit den Corona-Demos sagte die sozialdemokratische Bundesjustizministerin Christine Lambrecht, dass die Polizei härter...

DWN
Finanzen
Finanzen Wegen Corona: Wirtschaftsexperten raten zu späterer Rente

Das Rententhema wird eines der wichtigsten im kommenden Bundestagswahlkampf. Führende Wirtschaftsinstitute raten jetzt zu einem höheren...

DWN
Finanzen
Finanzen Die Zentralbanken: Aufbruch in neue monetäre Welten

Im Windschatten der Coronakrise betritt die EZB monetäres Neuland. Rettungspakete von tausenden Milliarden Euro werden schon bald nichts...

DWN
Politik
Politik China ist der größte Profiteur der Corona-Krise

Vor einem Jahr erlebte die zweitgrößte Volkswirtschaft wegen der Corona-Krise einen schweren Einbruch. Nun legt sie den größten...

DWN
Deutschland
Deutschland Corona-Bundesgesetz macht Klagen gegen Ausgangssperre vor Verwaltungs-Gerichten unmöglich

Das geplante Corona-Bundesgesetz hebelt die Verwaltungsgerichte aus. Es wird rechtlich nicht möglich sein, dass Bürger vor die...