Finanzen

US-Aktienmärkte steigen so hoch wie nie zuvor

Lesezeit: 1 min
18.09.2017 16:33
Die US-amerikanischen Aktienindizes sind am Montag mit Gewinnen in den Handel gestartet.
US-Aktienmärkte steigen so hoch wie nie zuvor

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

+++Werbung+++

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Die Kurse der US-amerikanischen Aktienmärkte sind am Montag so hoch gestiegen, wie nie zuvor. Der Standardwerteindex Dow Jones stieg zur Eröffnung um 0,3 Prozent auf ein Rekordhoch von 22.332,11 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 notierte mit 2504,05 Zählern ebenfalls so hoch wie noch nie, berichtet Reuters.

Anleger setzten auf eine diplomatische Lösung der Nordkorea-Krise, sagte Andre Bakhos, Geschäftsführer des Vermögensberaters Janlyn. Derweil richten die Anleger ihren Blick bereits Richtung Washington. Die Gouverneure der US-Notenbank (Fed) entscheiden am Mittwoch darüber, ob Konjunktur und Inflation eine weitere Zinserhöhung nötig machen. Die Fed habe bislang zwar unverdrossen ihre Absicht signalisiert, weiter an der Zinsschraube zu drehen, schrieb Analyst Bernd Weidensteiner von der Commerzbank, an den Terminmärkten aber wird einer Zinserhöhung im Dezember lediglich eine Wahrscheinlichkeit von gut 50 Prozent beigemessen.

Der Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik ist mit hohen Risiken verbunden. „Der Rückweg aus diesem Paralleluniversum der endlosen Liquidität wird ein schwieriger Prozess werden. Niemand hat das bisher gemacht, deswegen kann auch niemand genau sagen, was passieren wird. Wir sind in einer sehr frühen Phase dieses Prozesses aber bislang blieben die Finanzmärkte ruhig hinsichtlich der Aussicht sinkender, und nicht mehr steigender, Liquidität“, wird ein Analyst von der Financial Times zitiert.

Zu den Favoriten der Wall Street zählt Orbital ATK. Die Aktien der Raketenfirma stiegen dank einer 7,8 Milliarden Dollar schweren Übernahmeofferte von Northrop Grumman um 20 Prozent auf ein Rekordhoch von 131,93 Dollar. Die Titel des Rüstungskonzerns Northrop gaben dagegen 0,4 Prozent nach.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Ausweg aus der Krise durch alternative Bezahlplattform

Das Vertrauen in die Banken und die Politik schwindet zusehends. Die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage, welche aufgrund der Covid-19...

DWN
Politik
DWN
Politik
Politik Was wurde mit ihnen gemacht? Tausende unbegleitete Kinder in staatlicher Obhut spurlos verschwunden

Eine aktuelle Recherche führt zu gruseligen Spekulationen. Über 18.000 unbegleitete Kinder und Jugendliche, die sich in staatlicher Obhut...

DWN
Deutschland
Deutschland Statt Helikoptergeld: Wirtschaftsweise fordert Einkaufsgutscheine für Bürger

Mit Blick auf das Anhalten der Pandemie hat sich der „Wirtschaftsweise“ Achim Truger für eine Verlängerung der Wirtschaftshilfen...

DWN
Finanzen
Finanzen Darum sollten Sie Ihren Nachlass rechtzeitig regeln

Niemand denkt gerne an den eigenen Tod. Und doch ereilt er uns irgendwann alle. Vor allem, wenn man selbst Kinder hat, sollte man früh...

DWN
Deutschland
Deutschland So reagieren die Bürger auf den Bundeslockdown: „Ein Infektionsschutzgesetz, das vor Infektionen schützt, wär mal geil“

Auf Twitter sind unter dem Hashtag „#bundeslockdown“ verschiedene Reaktionen zum Bundeslockdown vorzufinden. Während einige noch...

DWN
Politik
Politik Still und leise: EU-Kommission beschließt wirtschaftsfeindliches Umwelt-Regelwerk - in Deutschland kriegt es niemand mit

In seinem großen Gastbeitrag für die DWN analysiert der Leiter der "Akademie Bergstraße", Henrik Paulitz, ein Ereignis, das von den...

DWN
Politik
Politik Neuer Brennpunkt im Nahen Osten: Wer steckt hinter der Palast-Intrige in Jordanien?

Jordanien galt als Stabilitätsanker im Nahen Osten. Doch jetzt könnte ein Umsturzversuch das Land entscheidend destabilisieren - und...

DWN
Finanzen
Finanzen Nach Erdogan-Schlag und Geldwäsche-Vorwürfen bricht der Bitcoin-Kurs um 15 Prozent ein

Viele Kryptowährungen sind am Sonntag durch Gerüchte über ein stärkeres Vorgehen gegen Geldwäsche massiv belastet worden. Zuvor hatte...