Politik

Bundesbank: Zahl der gefälschten Banknoten deutlich gesunken

Lesezeit: 1 min
27.01.2018 22:38
Der Umfang gefälschter Banknoten in Deutschland ist deutlich gesunken.
Bundesbank: Zahl der gefälschten Banknoten deutlich gesunken

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

+++Werbung+++

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Die Zahl der gefälschten Banknoten ist in Deutschland deutlich zurückgegangen. Im vergangenen Jahr registrierte die Bundesbank insgesamt 73.000 Blüten, das waren elf Prozent weniger als im Vorjahr, wie sie am Freitag mitteilte. Seit der Einführung der Europa-Serie mit verbessertem Fälschungsschutz im Jahr 2013 sei ein Rückgang der Falschgeldzahlen festzustellen, erklärte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. In der gesamten Eurozone allerdings wurden 2017 etwas mehr Blüten entdeckt als 2016 – die Zahl kletterte um zehntausend auf 694.000.

In Deutschland kamen so im vergangenen Jahr rein rechnerisch neun falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner. Am häufigsten werden 50-Euro-Scheine gefälscht – vergangenes Jahr waren es 65 Prozent der entdeckten Blüten. Beliebt bei Fälschern ist auch der 20er, jede fünfte entdeckte Falschgeldnote hatte diesen Wert aufgedruckt.

Ähnlich sind die Zahlen auch in der gesamten Eurozone. Rund die Hälfte der Blüten sind 50er, mehr als ein Drittel 20er. Die Europäische Zentralbank betont aber, dass die Zahl aller gefälschten Scheine sehr niedrig ist: Insgesamt sind demnach 21 Milliarden Euro-Banknoten mit einem Gesamtwert von 1,1 Billionen Euro im Umlauf.

Der überwiegende Teil der Fälschungen wird demnach in den Euro-Ländern selbst entdeckt. Nur 1,7 Prozent der falschen Noten tauchten in den anderen Ländern der Europäischen Union auf, und nur 0,5 Prozent in der übrigen Welt.

Bundesbank und EZB empfehlen, Banknoten nach dem Prinzip „Fühlen-Sehen-Kippen“ zu prüfen. Verbraucher sollten nicht nur auf den Gesamteindruck schauen, sondern gezielt auf bestimmte Sicherheitsmerkmale achten: Auf der Vorderseite der Geldscheine sind zum Beispiel Teile des Druckbildes zu fühlen. Die Hologramm-Elemente verändern sich beim Kippen der Scheine, das Wasserzeichen ist nur in der Durchsicht zu erkennen.

 

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland IWF und Bundesregierung planen die Enteignung des deutschen Mittelstands

DWN-Kolumnist Ernst Wolff fordert den Mittelstand auf, sich zu wehren - weil seine Existenz gefährdet ist.

DWN
Politik
Politik Gegenspieler von Papst Franziskus: Die Kräfte der Finsternis greifen nach der Macht

Im zweiten Teil des großen DWN-Interviews mit dem umstrittenen Erzbischof Carlo Maria Viganò gibt dieser weitere tiefe Einblicke in seine...

DWN
Politik
Politik Bill Gates warnt vor Bio-Terrorismus mit Viren und Klimawandel

Der US-Milliardär prognostiziert, dass künftig Personen Viren gezielt entwickeln könnten, um sie freizusetzen. Er warnt offen vor...

DWN
Politik
Politik Wie das mächtige Weltwirtschaftsforum die Klima-Aktivistin Greta Thunberg hofiert

Das Weltwirtschaftsforum hofiert seit Jahren die Klima-Aktivistin Greta Thunberg. Beim Forum wird sie als „Agenda Contributor“...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin schwächelt: Ende des Bullenmarkts oder Chance zum Einstieg?

Seit seinem Rekordhoch am 21. Februar befindet sich Bitcoin in einer Phase der Schwäche. Doch Analysten erwarten weitere Rekorde, sobald...

DWN
Politik
Politik Starker Auftakt: Biden weist China in die Schranken - Xi hätte es lieber mit Trump zu tun

Der letzte britische Gouverneur von Hongkong, Christopher Patten, hat eine meinungsstarke Analyse verfasst. Der neue US-Präsident hat die...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bosch: Mit Künstlicher Intelligenz Störungen in der Fertigung beseitigen - und Millionen einsparen

Die Künstliche Intelligenz ist überall im Vormarsch. Jetzt führt auch der Mittelständler Bosch ein neues System ein, das besonders...

DWN
Politik