Finanzen

Neues Erdgas-Feld vor Zypern entdeckt

Lesezeit: 1 min
08.02.2018 17:12
Vor der zypriotischen Küste ist ein großes Erdgasfeld entdeckt worden.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

+++Werbung+++

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Unter dem Meeresboden rund 60 Seemeilen südlich der zyprischen Hafenstadt Paphos sind Erdgasvorkommen entdeckt worden. Dies teilte der Energieminister des Landes, Giorgos Lakkotrypis, am Donnerstag im zyprischen Fernsehen (RIK) mit. Das Erdgas sei von „exzellenter Qualität“, sagte er. Auch das italienische Energieunternehmen Eni, dessen Techniker die Bohrungen in eine Tiefe von knapp 4.000 Meter durchführte, bestätigte den Fund.

Über die Menge der Vorkommen machten aber weder der zyprische Energieminister noch Eni Angaben. Es sei noch mehr Forschungen notwendig, hieß es. Die Funde zeigten jedoch, dass die Vorkommen südlich von Zypern einem riesigen Erdgas-Feld nördlich von Ägypten ähneln könnten, hieß es. Dort wird bereits Erdgas gewonnen.

Experten vermuten, dass insgesamt 75 Billionen Kubikfuß Erdgas unter dem Meeresboden südlich von Zypern lagern. Zur Förderung fehlt es auf Zypern aber an der nötigen Infrastruktur. Angepeilt wird der Bau eines Flüssiggas-Werkes nahe der Hafenstadt Larnaka.

Unternehmen aus Griechenland, Zypern, Ägypten und Israel haben sich zusammengeschlossen, um die beträchtlichen Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer auszubeuten. Dies hat die türkische Regierung auf den Plan gerufen, welche versucht, die Aktivitäten südlich von Zypern zu stören.


Mehr zum Thema:  

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Russland öffnet den Bankenmarkt: Strenge Regeln und neue Chancen – aber nicht für alle!
24.07.2024

Russland plant eine drastische Marktöffnung für ausländische Banken, die sich auf strenge Regeln und hohe Anforderungen stützt. Trotz...

DWN
Immobilien
Immobilien Immobilienkrise: Zwangsversteigerungen in Deutschland nehmen deutlich zu
24.07.2024

Hohe Zinsen, mehr Insolvenzen und eine schwache Wirtschaftskonjunktur – die Zahl der Zwangsversteigerungen steigt in Deutschland um acht...

DWN
Politik
Politik Ukrainischer Außenminister Kuleba besucht China - warum eigentlich?
24.07.2024

China verhält sich im Krieg zwischen Russland und der Ukraine nach eigenen Angaben neutral. Tatsächlich stehen sich Chinas...

DWN
Panorama
Panorama Keine Impfung mehr ohne mRNA? Der DWN-Faktencheck
24.07.2024

Um die mRNA-Impfung ranken sich viele Falschbehauptungen. Wieder einmal zeigt sich - man sollte nicht alles glauben, was im Internet gesagt...

DWN
Finanzen
Finanzen Aktienmarkt: DAX mit neuem Schwung dank SAP-Rekordhoch
23.07.2024

Die starke Leistung von SAP hat dem DAX am Dienstag zu einer fortgesetzten Erholung verholfen. Die Aktie des Software-Herstellers erreichte...

DWN
Technologie
Technologie Öl-Streit zwischen Ungarn und Slowakei mit der Ukraine eskaliert
23.07.2024

Neue Sanktionen der Ukraine gegen den russischen Ölkonzern Lukoil sorgen für Ärger in der EU. Die Europäische Kommission teilte in...

DWN
Immobilien
Immobilien Kampf der Economy-Hotels: Jetzt mischt Hilton mit „Spark“ den deutschen Markt auf
23.07.2024

Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch die mächtige Hilton-Gruppe aus den USA in das Geschehen auf dem Markt der Billighotels eingreift....

DWN
Politik
Politik Bundesverfassungsgericht schützen vor Blockade und Einflussnahme - Ampel ist sich mit Union einig
23.07.2024

Das Beispiel Polen zeigt, welche Eingriffsmöglichkeiten es auch in Demokratien gibt. Ist das Bundesverfassungsgericht für solche Fälle...