Politik

Japan: Technischer Fehler ermöglichte Erwerb von Billionen von Gratis-Bitcoin

Lesezeit: 1 min
22.02.2018 00:00
In Japan hat ein technischer Fehler Nutzern für kurze Zeit die Möglichkeit geboten, Bitcoin in Billionen-Höhe gratis zu erwerben.
Japan: Technischer Fehler ermöglichte Erwerb von Billionen von Gratis-Bitcoin

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Japanischer Kryptowährungsbörse Zaif hat zugegeben, dass ein "Systemfehler" es Kunden erlaubt hat, Billionen von Bitcoin im letzten Jahr kostenlos zu "kaufen", berichtete die Zeitung The Asahi Shimbun am Mittwoch.

Zaif informierte die Nutzer am Dienstag über den Fehler in einem Post auf ihrer Website und erklärte, dass Benutzer am 16. Februar 18 Minuten lang versehentlich Yen für virtuelle Währung "handeln" konnten - zu einem Wechselkurs von 0 Yen pro Bitcoin.

Asahi Shimbun berichtet, dass sieben Benutzer Krypto für "frei" erhalten konnten, aber die Börse schaffte es, alle illegal erworbenen Transaktionen zu stornieren. Allerdings soll ein "Käufer" versucht haben, 2.200 Billionen Yen (etwa 20 Billionen Dollar) in Bitcoin zu verkaufen, bevor das Problem gelöst wurde. Zaifs Twitter-Beiträge zeigen weitere Kritik von Nutzern, die sich über schlechte Backend-Leistung und mangelnde Unterstützung beschweren.

Die jüngsten Schwierigkeiten kommen zu einem Zeitpunkt, da Zaif nach deinem 530 Millionen Dollare schweren Hacking der japanischen Krypto-Börse Coincheck im Januar verstärkt aufsichtsrechtlich geprüft wird.

Trotz der Sicherheitslücke hat sich Japans Lizenzierungssystem für Börsen seit der rechtlichen Überarbeitung der Flächen im April 2017 erheblich verbessert. Die lizenzierten Mitglieder werden ab April dieses Jahres sogar Teil einer Regulierungsgruppe sein.

Allerdings sind technische Fehler an den Krypto-Börsen nicht selten. Im Januar 2018 meldete der Online-Händler Overstock einen Fehler, der dazu führte, dass Kunden zwischen Bitcoin und Bitcoin Cash als Zahlungsoptionen wählen konnten, wobei der Preis gleich blieb.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Ausweg aus der Krise durch alternative Bezahlplattform

Das Vertrauen in die Banken und die Politik schwindet zusehends. Die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage, welche aufgrund der Covid-19...

DWN
Finanzen
Finanzen China und Indien forcieren Gold-Importe

Die chinesische Zentralbank hat die Höchstgrenzen für Gold-Importe für April und Mai deutlich angehoben.

DWN
Finanzen
Finanzen Mario Draghi will einen EU-Austritt Italiens mit allen Mitteln verhindern

Italiens Technokraten-Premier Mario Draghi hat einen schweren Stand. In Italien werfen ihm die „Italexit“-Befürworter vor, er sei in...

DWN
Politik
Politik Großbritannien entsendet Kriegsschiffe ins Schwarze Meer, Biden will Einigung mit Putin

Großbritannien wird zur Unterstützung der Ukraine zwei Kriegsschiffe ins Schwarze Meer entsenden. Währenddessen hat US-Präsident Biden...

DWN
Finanzen
Finanzen So profitieren Sie von Bitcoin, ohne direkt zu investieren

Bitcoin hat seit Beginn des Jahres eine beispiellose Ralley hingelegt. Doch die Kryptowährung ist extrem schwankungsanfällig und manchem...

DWN
Technologie
Technologie Lieferketten gebrochen: EU will Zusammenarbeit mit Taiwan bei Halbleiter-Chips ausbauen

Die EU will ihre strategische Zusammenarbeit mit Taiwan auf dem Markt für Halbleitern ausbauen. Derweil dauert der Mangel an den Produkten...

DWN
Deutschland
Deutschland Reiner Fuellmich: Streitwert von Corona-Sammelklagen könnte in die Billionen gehen

Der Rechtsanwalt Reiner Fuellmich geht mit Hilfe internationaler Kollegen rechtlich gegen die Corona-Maßnahmen vor und hat angekündigt,...

DWN
Finanzen
Finanzen Geschäftsklima im Mittelstand auf niedrigstem Stand seit 2009

Laut einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftsauskunftei Creditreform unter 1300 kleinen und mittleren Unternehmen haben sich die Probleme...

DWN
Finanzen
Finanzen Inflationswarnung: Stärkster Anstieg der Erzeugerpreise seit 10 Jahren

Ein wichtiger Inflationsvorbote ist im März stark nach oben ausgeschlagen: Die deutschen Produzenten hoben ihre Preise so stark an wie...