Politik

US-Regierung beschließt massive Militärhilfe für Saudi-Arabien

Die USA billigt milliardenschwere Militärhilfen für Saudi-Arabien.
24.03.2018 02:17
Lesezeit: 1 min

Die US-Regierung hat Militärhilfen für Saudi-Arabien im Umfang von mehr als einer Milliarde Dollar genehmigt, so die AFP. Das US-Außenministerium gab am Donnerstag grünes Licht für den Export von Panzerabwehr-Raketen für insgesamt 670 Millionen Dollar (420,5 Millionen Euro), einen Vertrag über Hubschrauber-Instandhaltung mit einem Volumen von 106 Millionen Dollar und für Fahrzeug-Ersatzteile im Umfang von 300 Millionen Dollar.

US-Präsident Donald Trump und der saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman hatten sich bereits im Mai in Riad getroffen. Nach Angaben eines US-Vertreters waren die Verträge seither in Vorbereitung.

Der Kronprinzen hält sich derzeit zu einem Besuch in den Vereinigten Staaten auf. Trump hatte bei einem Treffen am Dienstag von einer "großartigen Freundschaft" mit dem Königreich gesprochen.

Das langjährige Bündnis beider Länder ist seit Trumps Amtsantritt noch enger geworden - zu den einigenden Faktoren gehört die gemeinsame Gegnerschaft zum Iran, dem Trump eine "destabilisierende" Rolle im Nahen Osten vorwirft.

Saudi-Arabien ist der wichtigste Verbündete der USA im Nahen Osten. Die Saudis sollen vor allem ein Bollwerk gegen den Iran darstellen. Der Iran ist ein enger Verbündeter Chinas, das sich bei genauerem Hinsehen als der eigentliche Gewinner des Syrien-Krieges entpuppen könnte.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
X

DWN Telegramm

Verzichten Sie nicht auf unseren kostenlosen Newsletter. Registrieren Sie sich jetzt und erhalten Sie jeden Morgen die aktuellesten Nachrichten aus Wirtschaft und Politik.
E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und erkläre mich einverstanden.
Ich habe die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

Ihre Informationen sind sicher. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten verpflichten sich, Ihre Informationen sorgfältig aufzubewahren und ausschließlich zum Zweck der Übermittlung des Schreibens an den Herausgeber zu verwenden. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Der Link zum Abbestellen befindet sich am Ende jedes Newsletters.

DWN
Politik
Politik „Machen Sie sich auf die Auswirkungen gefasst“: EU kündigt weitere Gegenmaßnahmen zu US-Zöllen an
03.04.2025

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat die Bürger der EU auf die bevorstehenden wirtschaftlichen Folgen...

DWN
Politik
Politik US-Finanzminister warnt vor Vergeltungszöllen: Eskalation könnte die Lage verschärfen
03.04.2025

US-Finanzminister Scott Bessent hat betroffene Länder vor einer schnellen Reaktion auf die jüngste Ankündigung von Präsident Donald...

DWN
Politik
Politik AfD-Kandidat erstmals ins Verfassungsgericht gewählt: Zweidrittelmehrheit im Thüringer Landtag
03.04.2025

Die AfD hat einen Kandidaten für den Thüringer Verfassungsgerichtshof durchgesetzt: Rechtsanwalt Bernd Falk Wittig wurde mit...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bewerbercheck: Dürfen Arbeitgeber frühere Chefs kontaktieren?
03.04.2025

Referenzen von ehemaligen Arbeitgebern können wertvolle Einblicke bieten – aber ist es rechtlich erlaubt, ohne Zustimmung des Bewerbers...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Sichere KI statt Datenleck: Das müssen Firmen beim Chatbot-Einsatz beachten
03.04.2025

KI-Chatbots sind im Mittelstand längst Alltag – doch oft fehlt es an Sicherheitsstandards. Der Hamburger KI- und Digitalisierungsexperte...

DWN
Panorama
Panorama Orban trifft Netanjahu in Budapest trotz Haftbefehl -und erklärt Rückzug aus Internationalen Strafgerichtshof
03.04.2025

Viktor Orbán ignoriert den Haftbefehl, den der Internationale Strafgerichtshof gegen Israels Premier erlassen hat – und heißt ihn in...

DWN
Politik
Politik Russlands Verzögerung der Verhandlungen könnte auch der Ukraine nützen
03.04.2025

Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über eine mögliche Waffenruhe oder Friedenslösung ziehen sich weiter hin. Während...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX aktuell: DAX-Kurs fällt nach Trumps Zollankündigung - wie sollten Anleger reagieren?
03.04.2025

Die erneute Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag die Aktienmärkte stark unter Druck gesetzt. Der DAX-Kurs...