Gemischtes

Daimler: Der Diesel ist eine Zukunftstechnologie

Lesezeit: 1 min
05.04.2018 15:12
Der Vorstandsvorsitzende von Daimler hat den Diesel-Antrieb als zukunftsweisende Technologie bezeichnet.
Daimler:  Der Diesel ist eine Zukunftstechnologie

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Daimler-Chef Dieter Zetsche hat auf der Jahreshauptversammlung des Autobauers den Diesel als Zukunftstechnologie bezeichnet. „Der Hightech-Diesel ist im Antriebsmix der Zukunft nicht das Problem, sondern ein wichtiger Teil der Lösung“, sagte Zetsche am Donnerstag in Berlin. Statt Verboten setze Daimler auf Innovationen. Angesichts des Wandels hin zu Elektrofahrzeugen sagte er: „Mehr Elektroautos sind gut für die CO2-Bilanz, aber nicht so gut für unsere Konzern-Bilanz - jedenfalls vorübergehend“.

Der Bau von Elektroauto-Batterien verschlingt große Mengen an seltenen Rohstoffen wie Kobalt und Lithium. Untersuchungen zufolge sind Elektroautos umweltschädlicher als kleinere Wagen mit fossilem Antrieb, weil die Batterie nach nur wenigen Jahren erlischt und ersetzt werden muss. Zudem ist unklar, wie die zusätzlichen Strommengen generiert werden sollen, falls sich die Elektromobilität tatsächlich durchsetzt.

Auch der Konzernvorstand von Volkswagen, Matthias Müller, hatte den Diesel-Antrieb vor Kurzem als zukunftsfähige Lösung bezeichnet.

Der Bilanz nach steht der Konzern derzeit glänzend da: 10,9 Milliarden Euro Rekordgewinn verbuchte Daimler vergangenes Jahr. Den Aktionären schlug das Management die bisher höchste Dividende der Konzerngeschichte von 3,65 Euro je Aktie vor.

Ein Kritikpunkt der Anteileigner war der Einstieg des neuen chinesischen Großaktionärs Li Shufu, den Zetsche verteidigte. „Unsere Gespräche mit Li Shufu waren bislang sehr positiv“, sagte er. „China ist unser wichtigster Markt“. Über das Autogeschäft dort könne Daimler künftig auch mit dem Besitzer des chinesischen Autobauers Geely diskutieren. Li Shufu selbst war der Hauptversammlung ferngeblieben. Er besitzt seit Ende Februar knapp zehn Prozent von Daimler.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Politik
Politik „Bausteine einer anderen Gesellschaftsordnung“: BDI identifiziert den totalitären Charakter der Grünen

Der Bundesverband der deutschen Industrie warnt vor den im Parteiprogramm der Grünen verankerten Zielen. Diese liefen nicht nur der...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Sonderziehungsrechte: Kapitalspritze des IWF ist zum Scheitern verurteilt

Die Kapitalspritze des IWF in Form von Sonderziehungsrechten ist eine Mogelpackung. Denn die geplanten 650 Milliarden US-Dollar werden vor...

DWN
Politik
Politik Richter wirft Merkel-Regierung Nichtachtung der Justiz vor

Der aktuelle Direktor des Amtsgerichts Bielefeld und Ex-Vorsitzende des Deutschen Richterbunds, Jens Gnisa, erhebt schwere Vorwürfe gegen...

DWN
Finanzen
Finanzen Hoffnung auf Bitcoin-ETF treibt Kryptowährung Richtung Allzeithoch

Bitcoin hat am Wochenende einmal mehr Anlauf auf sein Rekordhoch genommen. Namhafte Investoren und die Hoffnung auf einen neuen...

DWN
Deutschland
Deutschland Der Feldzug gegen den Verbrennungsmotor stößt zunehmend auf Widerstand

Angesichts der massiven Schäden für den Wohlstand und die Arbeitsmärkte der europäischen Staaten regt sich verstärkt Widerstand gegen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Fraunhofer nimmt ersten IBM-Quantencomputer außerhalb der USA in Betrieb

Die Entwicklung einer Infrastruktur für Quanten-Computer kommt in Deutschland langsam voran.

DWN
Finanzen
Finanzen Drohende US-Sanktionen: China gründet Joint Ventures mit globalem Zahlungsdienstleister Swift

Mehrere chinesische Finanz-Institutionen haben Joint Ventures mit dem internationalen Zahlungsabwickler Swift gegründet. Beobachter stufen...

DWN
Politik
Politik Machtwechsel stoppt Abbau Seltener Erden auf Grönland

Ein politischer Machtwechsel legt Pläne für einen umfassenden Abbau Seltener Erden auf Grönland auf Eis.