Finanzen

Ifo-Index: Deutsche Unternehmen bewerten Aussichten schlechter

Lesezeit: 1 min
25.07.2018 10:57
Der Ifo-Index ist erneut gesunken. Insbesondere die Aussichten für die kommenden Monaten werden negativ eingeschätzt.
Ifo-Index: Deutsche Unternehmen bewerten Aussichten schlechter

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im Juli erneut eingetrübt. Der Ifo-Index fiel auf 101,7 Zähler von 101,8 Punkten im Vormonat, wie das Münchner Ifo-Institut am Mittwoch zu seiner Umfrage unter rund 9.000 Managern mitteilte. Dies war bereits der siebte Rückgang in acht Monaten.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 101,5 Zähler gerechnet. „Die deutsche Wirtschaft setzt ihre Expansion in verlangsamter Gangart fort“, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Führungskräfte beurteilten ihre Geschäftslage besser als zuletzt, ihre Aussichten für die kommenden sechs Monate allerdings schlechter.

Viele Experten gehen davon aus, dass der Aufschwung in Deutschland seinen Höhepunkt bereits hinter sich hat. Deshalb haben viele Volkswirte und Forschungsinstitute zuletzt ihre Konjunkturprognosen für Deutschland gesenkt und dies vor allem mit der Unsicherheit durch den Handelskonflikt mit den USA begründet.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Politik
Politik Völkerrechtler: Der Great Reset ist ein großer Schwindel - das Weltwirtschaftsforum gehört aufgelöst

Lesen Sie heute den zweiten Teil des Interviews, das DWN-Autor Ralf Paulsen mit Alfred de Zayas, dem ehemaligen Sekretär der...

DWN
Deutschland
Deutschland Kubicki deckt auf: Grundrechte der Deutschen wurden jahrelang auf Basis von Behauptungen beschnitten

Die Deutschen wurden in den vergangenen zwei Jahren offenbar auf Basis bloßer Behauptungen von RKI und Gesundheitsministerium gegängelt....

DWN
Politik
Politik Putins Tauschbörse: Getreideexporte aus der Ukraine gegen Aufhebung der Sanktionen

Russlands Präsident Wladimir Putin telefoniert mit dem italienischen Regierungschef Mario Draghi.

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Politik
Politik Ukraine: Deutschland soll sich selbst das Gas abdrehen

Der ukrainische Netzbetreiber fordert von Deutschland, sich selbst schweren Schaden zuzufügen.

DWN
Politik
Politik Nach russisch-chinesischem Manöver: Japan und USA setzen auf Abschreckung

Der Konflikt im Indopazifik schaukelt sich zunehmend hoch.

DWN
Politik
Politik China wirft NATO und USA Einmischung, Übertreibung und Doppelmoral vor

Die USA versuche, so der chinesische Außenamtssprecher Wang Wenbin, "Chinas Entwicklung einzudämmen und zu unterdrücken und die...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Chinesische Frachten zu teuer: Turbulenzen auf hoher See

Nicht nur gebrochene Lieferketten, sondern auch die globalen Frachtpreise bereiten deutschen Unternehmen Kopfzerbrechen.