Deutschland und Frankreich wollen Euro-Haushalt

 

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16.11.2018 23:12
Deutschland und Frankreich treiben einen gemeinsamen Haushalt für die Euro-Zone voran.
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Frankreich und Deutschland werden nach Informationen aus Kreisen des Finanzministeriums in Paris am Montag ihren Plan für einen begrenzten Eurozonen-Haushalt vorlegen. Er werde sich zunächst ausschließlich auf die Finanzierung von Investitionen beschränken, hieß es am Freitag laut Reuters.

Bereits im Juni hatten die Regierungen beider Staaten die Ausarbeitung eines Eurozonen-Budgets vereinbart. Dies ist Teil eines umfangreichen Konzepts für eine engere Integration der Eurozone, das schon länger von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verfolgt wird. Es war allerdings in mehreren Staaten auf Skepsis gestoßen, die Bedenken hinsichtlich der Höhe der benötigten Finanzmittel und deren Verwendung äußerten.

Die Finanzminister beider Länder sollen am Montag in Brüssel ihren Kollegen aus den anderen Euro-Staaten ihre Pläne und den dazu gehörenden Rechtsrahmen vorstellen. Die Höhe des geplanten Budgets soll den Insidern zufolge aber noch offengelassen werden. Besonders umstritten ist auch noch, ob und in welcher Höhe der Haushalt zur Stabilisierung von Volkswirtschaften in Krisenzeiten eingesetzt werden soll.

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