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Koreanisches Militär entwickelt Blockchain-basiertes Drohnen-System

Lesezeit: 2 min
03.01.2019 16:35
Durch ein Blockchain-basiertes Drohnen-Systems soll die Sicherheit militärischer Drohnen verbessert werden.
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Militär entwickelt Blockchain-basiertes Drohnen-System

Die Armee der Republik Korea (ROKA) beabsichtigt, die Sicherheit militärischer Drohnen durch die Entwicklung eines Blockchain-basierten Drohnenkontrollsystems zu verbessern, berichtet BusinessKorea.

Die Agentur für Verteidigungsentwicklung erklärte am 2. Januar, dass sie ein System zur Erkennung von GPS-Täuschung (Spoofing) und zur Simulation und Steuerung von Blockchain-Drohnen-Verbindungen entwickeln werde.

Drohnen benötigen GPS-Informationen von Satelliten, um fliegen zu können. Spoofing ist eine Methode, um den Gegner zu täuschen, wobei falsche GPS-Signale übertragen werden, die stärker sind, als die eigentlichen Signale.

Obwohl Drohnen in der Verteidigung, im Vertrieb und in den Medien weit verbreitet sind, können große Probleme auftreten, wenn sie von Hackern an einen anderen Ort geschickt oder zu falschen Zwecken verwendet werden.

Derzeit bemüht sich die koreanische Armee, sich auf zukünftige Schlachten vorzubereiten, indem sie das "Dronebot Combat Team" gründet. Im Oktober letzten Jahres startete die Einheit mit zehn Drohnen und kaufte seitdem 18 weitere Drohnen.

Das Kampfteam, bestehend aus etwa 80 Mitgliedern, verwendet Aufklärungsdrohnen, bewaffnete Drohnen, elektronische Kampfdrohnen, Aufklärungs- und Mehrzweckroboter, um in zukünftigen Schlachten eine effiziente Leistung zu erzielen.

Das Verteidigungsministerium zielt darauf ab, Drohnen nur mit den über das Blockchain-Netzwerk erhaltenen Routendaten zu kontrollieren, die mit dem Computer für die Drohnensteuerung verbunden sind.

Vorerst plant das Ministerium, die Drohnen zur Lieferung von Nahrungsmitteln, Medikamenten, Munition und anderem militärischem Material für Truppen in abgelegenen Gebieten einzusetzen.

Weitere Meldungen

Korea: Blockchain-Industrie ermöglicht Zahlungen

  • Koreanische Blockchain- und Kryptowährungsunternehmen treten auf dem einfachen Zahlungsmarkt in den Wettbewerb ein.
  • Dunamu, das Unternehmen hinter der südkoreanischen Kryptowährungsplattform Upbit, wird Partnerunternehmen der Blockchain-Plattform "Luniverse" dabei unterstützen, ein Hauptnetz oder ein unabhängiges Blockchain-Netzwerk aufzubauen und ein Token-System oder Kryptowährungs-Belohnungssystem einzurichten.
  • Bitberry ist eine sichere Geldbörse für Kryptowährung, mit der Benutzer Münzen an alle Personen mit Telefonnummer senden können.

Spielefirmen integrieren Blockchain-Technologie in ihre Spiele

  • Koreanische Gaming-Unternehmen haben bereits neue Spiele veröffentlicht, die Blockchain-Technologie einsetzen.
  • Hanbit Soft plant, im ersten Halbjahr dieses Jahres das Hauptnetz für den vollwertigen Service der Brillite Blockchain-Plattform zu lancieren.
  • Neowiz Play Studio, eine Tochtergesellschaft von Neowiz, hat am 21. Dezember das Blockchain-Spiel „Solitaire Dual on EOS“ auf dem Weltmarkt veröffentlicht.

Saudischer Zoll testet Sendungsverfolgung mit Blockchain

  • Der saudische Zoll experimentiert derzeit mit der Sendungsverfolgung der Blockchain.
  • Das Projekt wird die bestehende Sendungsverfolgungsplattform der saudi-arabischen Zollbeamten (Fasah) mit einer Blockchain-basierten Plattform verbinden, die von TradeLens betrieben wird.
  • Das große dänische Logistikunternehmen Maersk und IBM haben die Lösung für die Sendungsverfolgung von Blockchain entwickelt, um die globale Lieferkette in die Blockchain zu verlagern.

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