Politik

Umsturz in Venezuela: China warnt Westen vor Warenlieferungen

Lesezeit: 1 min
25.02.2019 13:11
China warnt davor, die Souveränität Venezuelas zu verletzen.
Umsturz in Venezuela: China warnt Westen vor Warenlieferungen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

China hat nach neuen Zusammenstößen zwischen Opposition und Regierung in Venezuela vor der Einmischung in interne Angelegenheiten des lateinamerikanischen Staates gewarnt. Der Einsatz "sogenannter humanitärer Hilfen" für politische Zwecke werde abgelehnt, teilte das Außenministerium in Peking am Montag mit, wie Reuters berichtet. Die Souveränität des Landes müsse respektiert werden.

Am Samstag waren in westlichen und lateinamerikanischen Staaten organisierte Warenlieferungen nach Venezuela an den Grenzübergängen von der Armee gestoppt worden. Dabei kam es zu Ausschreitungen mit mindestens drei Toten.

Das chinesische Außenministerium appellierte an die internationale Gemeinschaft mehr zu tun, um die Stabilität und die wirtschaftliche Entwicklung Venezuelas zu fördern. Der Oppositionsführer und selbsternannte Interimspräsident Juan Guaido hatte zu den Lieferungen aufgerufen, die Präsident Nicolas Maduro als US-gesteuerte Einflussnahme zur Destabilisierung seiner sozialistischen Regierung ablehnt.

Das weitere Vorgehen in der Krise soll noch am Montag in Kolumbien unter Beteiligung von US-Vizepräsident Mike Pence und Guaido von der Lima-Gruppe beraten werden - einer Allianz von 14 amerikanischen Ländern. In US-Regierungskreisen hieß es, Pence werde "konkrete Schritte" und "klare Aktionen" ankündigen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Weniger Administration, mehr Innovation: Digitale bAV-Verwaltung schafft Raum für Neues

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Politik
Politik Polen schlägt zurück: EU soll "politische" Nominierung von Richtern in Deutschland prüfen

Im Streit über die Unabhängigkeit der Justiz schlägt Polens Justizminister zurück. Die EU solle die Nominierung führender Richter in...

DWN
Politik
Politik Polens Regierungschef: EU bald kein Bund freier, gleicher und souveräner Staaten mehr

Polens Ministerpräsident warnt in einem Brief an die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten, dass die EU bald ein "zentral...

DWN
Panorama
Panorama Wachsende Krisenangst ist Omen, dass der große Crash wirklich kommt

Wenn große Teile der Bevölkerung eine Krise erwarten, dann ist dies ein echtes Warnsignal. Denn die Märkte werden von den Erwartungen...

DWN
Finanzen
Finanzen So schützen sich Hauskäufer vor dem Platzen der Immobilienblase

Die Wohnimmobilienpreise steigen derzeit so kräftig wie nie. Doch damit könnte bald Schluss sein. Experten mahnen zur Vorsicht beim...

DWN
Politik
Politik Steadfast Noon: Nato-Streitkräfte trainieren für Atomkrieg

Details zu der Atomkrieg-Übung der Nato «Steadfast Noon» sind streng geheim. Doch Flugbewegungen geben Hinweise darauf, wo in diesem...

DWN
Deutschland
Deutschland Energiewirtschaft begrüßt Ergebnisse der Ampel-Sondierung

Die deutsche Stromlobby sieht viel Positives in den Ergebnissen der Ampel-Sondierung. Die teuren CO2-Rechte machten den Kohleausstieg bis...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Chinas Wirtschaft wächst langsamer, Weltkonjunktur in Gefahr

Chinas Wirtschaft hat im Sommerquartal nur um 4,9 Prozent zugelegt, das ist das schwächste Wachstum seit einem Jahr.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Investor Enkraft fordert von RWE schnelleren Kohleausstieg

Der Investor Enkraft Capital hat den Energiekonzern RWE vor dem Hintergrund der Ampel-Verhandlungen zu mehr Tempo beim Kohleausstieg...