Technologie

3D-Druck: Fraunhofer Institut gelingen neue Rekorde

Lesezeit: 1 min
30.03.2019 16:11
Das Fraunhofer-Institut hat einen neuen 3D-Drucker für die Herstellung von Kleinteilen aus Kunststoff entwickelt. Dabei gelang es den Forschern, zwei neue Rekorde aufzustellen.
3D-Druck: Fraunhofer Institut gelingen neue Rekorde

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Wissenschaftler des „Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik“ (IWU/Chemnitz) haben einen 3D-Drucker entwickelt, mit dem sich Objekte aus Hochleistungs-Kunststoffen achtmal schneller herstellen lassen als mit bisherigen 3D-Druckern. Darüber hinaus lassen sich mit dem neuen Drucker die Materialkosten senken, und zwar um das 200-fache.

Die hohe Fertigungsgeschwindigkeit werde erreicht, „indem wir Werkzeugmaschinen-Technologie mit 3D-Druck kombinieren“, erläutert Dr. Martin Kausch vom IWU. „Diese Kombination ist bisher einzigartig.“ Was die Senkung der Materialkosten angeht: Der neue Drucker erlaubt die Verwendung von rieselfähigem, preisgünstigem Standard-Kunststoffgranulat. Die Materialkosten schlagen damit nur noch mit 0,5 Prozent von dem zu Buche, was sie bislang betrugen.

Von Bedeutung ist die Erfindung vor allem für die Automobil-, die Luftfahrt- sowie die Werkzeugmaschinen-Industrie. Sie erlaubt es, im 3D-Druck Bauteile in Großserien herzustellen, was bisher aus Zeitgründen nicht wirtschaftlich war.

IWU-Sprecher Martin Lamß spricht von einer „Weltneuheit“, die „den 3D-Druck auf eine neue Stufe“ hebt. Das IWU wird seinen ultraschnellen Drucker auf der Hannover-Messe (1. bis 5. April) im laufenden Betrieb präsentieren.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Weniger Administration, mehr Weiterentwicklung: Digitale bAV-Verwaltung für mehr „Human“ im HR

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Energie-Krise und Lieferengpässe: Wer sind die Profiteure?

Mittelstand und Verbraucher zahlen die Zeche für Energie- und Lieferkrise. Doch es gibt auch Profiteure.

DWN
Finanzen
Finanzen Ist Bitcoin digitales Gold?

Das Weltwährungssystem gerät zunehmend in Bedrängnis – selbst Gold ist in Verruf geraten. Bitcoin springt in die Bresche und zeigt –...

DWN
Politik
Politik DWN-INTERVIEW: Polnischer Vize-Außenminister: "Lukaschenko will uns alle in Europa gegeneinander ausspielen"

Polen sieht sich einem Flüchtlingsstrom gegenüber, gleichzeitig verschlechtert sich das Verhältnis zur EU massiv - mittlerweile...

DWN
Finanzen
Finanzen So schützen sich Hauskäufer vor dem Platzen der Immobilienblase

Die Wohnimmobilienpreise steigen derzeit so kräftig wie nie. Doch damit könnte bald Schluss sein. Experten mahnen zur Vorsicht beim...

DWN
Politik
Politik Merkel Abschiedsbesuch bei Erdogan: Die Staats-Chefs necken sich - und finden warme Worte füreinander

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat voraussichtlich zum letzten Mal den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan besucht.

DWN
Deutschland
Deutschland Antifa-Kämpfer greifen Corona-Demonstranten an, schlagen 65-Jährigen fast tot: Mehrjährige Haftstrafen

Das Stuttgarter Landgericht hat zwei Antifa-Kämpfer zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

DWN
Technologie
Technologie Ein merkwürdiges Gespann: Was bahnt sich zwischen VW und Tesla an?

VW in Person von Vorstands-Chef Herbert Diess und Tesla in Person von CEO Elon Musk loben sich gegenseitig überschwenglich - um sich fast...

DWN
Politik
Politik CORONA-TICKER: Wissenschaftliche Gesellschaft empfiehlt Impfung für Kinder und Jugendliche "allgemein und uneingeschränkt"

Im Folgenden lesen Sie den Corona-Ticker für Sonnabend, den 16. Oktober, den wir selbstverständlich laufend für Sie aktualisieren.