Technologie

Deutsche Wissenschaftler entwickeln automatisches Lande-System für unbemannte Flugzeuge

Lesezeit: 1 min
11.07.2019 10:56
Deutsche Wissenschaftler haben ein vollautomatisches Landesystem für Kleinflugzeuge entwickelt, das die Luftfahrt revolutionieren könnte.
Deutsche Wissenschaftler entwickeln automatisches Lande-System für unbemannte Flugzeuge
Ein Flugzeug vom Typ "Twin Otter" in der Himalaya-Region. (Foto: dpa)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Wissenschaftlern der Technischen Universität Braunschweig und der Technischen Universität München haben in Zusammenarbeit mit dem Wiener Flugzeug-Hersteller „Diamond Aircraft Industries“ (DAI) ein System entwickelt, dass Kleinflugzeugen die Landung ohne Unterstützung vom Boden ermöglicht. Automatische Landungen in der Luftfahrt sind zwar nichts Neues - mit Hilfe eines sogenannten Instrumentenlandesystems (ILS) werden sie sogar routinemäßig durchgeführt.

Allerdings handelt es sich dabei nur um Landungen von größeren Maschinen auf größeren Flughäfen - kleinere Flughäfen verfügen nicht über ein ILS. Das neue vollautomatische Landesystem soll in Zukunft das Landen von kleinen vollautomatisierten Frachtflugzeugen außerhalb von Großflugzeugen sowie das Landen von Flugtaxis ermöglichen. In einer Pressemitteilung der TU Braunschweig heißt es: „Automatische Landungen sind sowohl für die kommerzielle als auch für die allgemeine Luftfahrt sehr attraktiv, für unbemannte Flugsysteme teilweise sogar unverzichtbar.“ Martin Kügler, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Flugsystemdynamik der TU München, sagt: „Für die Zukunft der Luftfahrt ist automatisches Landen essentiell.“

 

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Halbzeit Urlaub bei ROBINSON

Wie wäre es mit einem grandiosen Urlaub im Juni? Zur Halbzeit des Jahres einfach mal durchatmen und an einem Ort sein, wo dich ein...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mercedes trotzt dem Trend: Jetzt soll sogar ein Maybach-Van die Besserverdiener locken
18.04.2024

Das Interesse an Elektro-Fahrzeugen in Deutschland ist verhalten. Während VW und Tesla das bei den Zulassungszahlen bemerken, nutzen die...

DWN
Politik
Politik Warum Kürzungen in der Flüchtlingspolitik nicht hilfreich sind
18.04.2024

Immer mehr Politiker und Wirtschaftsexperten fordern eine Neuanpassung der Asylpolitik. Aktuell finden kontroverse Maßnahmen wie...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Iran-Israel-Konflikt: Führt das Krisentreffen in Israel mit Baerbock und Cameron zur Deeskalation?
17.04.2024

Bei Gesprächen mit israelischen Politikern bemühen sich Annalena Baerbock und David Cameron, einen möglichen Vergeltungsschlag gegen den...

DWN
Politik
Politik Günstlingswirtschaft und Gefälligkeiten: Stephan Weil in Niedersachsen am Pranger
17.04.2024

In Berlin steht Kai Wegner (CDU) unter Verdacht, seine Geliebte mit einem Senatorenposten bedacht zu haben. Ursula von der Leyen (CDU)...

DWN
Technologie
Technologie Fluch oder Segen? – Was man aus Müll alles machen kann
17.04.2024

Die Welt ist voller Müll. In den Ländern des globalen Südens gibt es teilweise so viel davon, dass Menschen auf Abfallbergen ihr Dasein...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Insolvenzrekorde im März: Nachwehen der Coronahilfen
17.04.2024

Deutsche Unternehmen klagen aktuell viel über die Umstände – und die Unternehmensinsolvenzen sind auch auf Rekordniveau. Ein Grund...

DWN
Politik
Politik Vor G7-Treffen: Baerbock warnt vor Eskalationsspirale im Nahen Osten
17.04.2024

Die Grünen-Politikerin hat vor einem Treffen der Gruppe sieben großer Industrienationen (G7) zu "maximaler Zurückhaltung" aufgerufen in...

DWN
Politik
Politik Die Zukunft der EU als Wirtschaftsstandort: DIHK-Befragung zeigt Stimmungstief
17.04.2024

Wie beurteilen Unternehmen die Lage der Europäischen Union? Eine Befragung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) gibt...