Gemischtes
„Kein Grund, einzuschreiten“

Klima-Aktivisten blockieren Autozug von Volkswagen

Der bislang medial geführte Feldzug gegen die deutsche Autoindustrie tritt in eine neue Phase ein. Aktivisten versuchen derzeit aktiv, die Produktion bei VW am Standort Wolfsburg zu behindern.
13.08.2019 14:58
Lesezeit: 1 min

Mehrere Aktivisten haben am Dienstag in Wolfsburg einen Zug gestoppt, berichtet die dpa. Dieser sei mit neuen Fahrzeugen von Volkswagen beladen, sagte ein Polizeisprecher am Mittag. Der Zug befinde sich auf dem Zubringer ins VW-Werk, der öffentliche Bahnverkehr sei nicht beeinträchtigt. Die Polizei ist nach Angaben des Sprechers mit etwa 15 Beamten vor Ort und beobachtet die Situation. Einen Grund gegen die etwa drei Dutzend Aktivisten einzuschreiten, gebe es derzeit nicht.

«Auf den Gleisen der Deutschen Bahn gibt es keine Beeinträchtigungen», sagte ein DB-Sprecher. Der Zug befindet sich laut Polizei teils auf einer Brücke über den Mittellandkanal, der gesperrt worden ist.

Mehrere Umweltschutzgruppen wollen nach Angaben eines Teilnehmers die Produktion beim Autobauer Volkswagen zumindest verzögern. Deshalb sei der Zug zwischen dem VW-Werk und dem Bahnhof in Fallersleben angehalten worden. Mehrere Teilnehmer hätten sich an den Gleisen befestigt. Die Aktion richte sich gegen die Automobilindustrie, die angeblich maßgeblich verantwortlich für die Klimakrise sei. Ein VW-Sprecher war zunächst nicht zu erreichen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik Spitzel, Quellen und Agenten: Maaßen kritisiert Verfassungsschutz
29.06.2026

Der frühere Chef des Inlandsnachrichtendienstes Hans-Georg Maaßen kritisiert beim 1. Demokratiekongress der AfD seine ehemaligen...

DWN
Panorama
Panorama Schießerei in Jugendeinrichtung in Stade: Fünf Tote
29.06.2026

In einer Jugendeinrichtung im niedersächsischen Stade sind Schüsse gefallen. Ein Großeinsatz der Polizei in der Innenstadt läuft. Es...

DWN
Politik
Politik Europäische Fonds: Wo EU-Geld am häufigsten durch Betrug verschwindet
29.06.2026

Während Italien und Rumänien in absoluten Zahlen an der Spitze der Länder stehen, ist der geschätzte Schaden pro Einwohner durch Betrug...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Insolvenzverfahren: Deko-Kette Depot schließt 66 Filialen in Deutschland
29.06.2026

Depot betrieb vor einigen Jahren noch rund 400 Geschäfte. Jetzt macht der Einzelhändler erneut eine große Zahl an Geschäften dicht....

DWN
Finanzen
Finanzen Airbus bekommt Rekordsumme: EU-Förderbank zahlt drei Milliarden 
29.06.2026

Die Europäische Investitionsbank soll Prioritäten der EU finanzieren helfen - etwa bei Sicherheit und Verteidigung. Die Förderbank...

DWN
Finanzen
Finanzen Ausgaben für Verteidigung: Höchster Anstieg staatlicher Investitionen seit 2000
29.06.2026

Die staatlichen Investitionen in Deutschland steigen 2025 so stark wie seit 25 Jahren nicht. Vor allem in einem Bereich fließt mehr Geld....

DWN
Politik
Politik Grüne: Regierung muss beim Hitzeschutz dringend handeln
29.06.2026

Die Regierung tut nach Ansicht der Grünen zu wenig, um die Menschen vor Hitze zu schützen. Die Oppositionspartei verlangt Klimaanlagen...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis-Prognose: Deutsche Bank senkt Erwartungen deutlich
29.06.2026

Eine weitere Großbank hat ihre Goldpreis-Prognose nach unten korrigiert. Die Experten der Deutschen Bank haben ihre Erwartungen für den...