Deutschland

VW: Gewinn bricht um 25 Prozent ein

Lesezeit: 1 min
25.04.2013 13:08
Auch bei VW sind die Gewinne deutlich eingebrochen. Konzern-Chef Winterkorn hält jedoch an seiner Prognose fest. Ein erneuter Kurssturz der Aktie soll vermieden werden.
VW: Gewinn bricht um 25 Prozent ein

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Volkswagen reiht sich ein in die Liste der deutschen Autobauer, die unter dem schwachen europäischen Absatz leiden. Der Betriebsgewinn von VW ging im ersten Quartal um mehr als ein Viertel zurück, berichtet Reuters. Die kommenden Monate würden „alles andere als leicht“, sagte Konzern-Chef Winterkorn auf einer Veranstaltung am Donnerstag den VW-Aktionären.

Im Gegensatz zum deutschen Konkurrenten Daimler (mehr hier) will Winterkorn die Gewinnprognose für das laufende Jahr nicht nach unten korrigieren. Stattdessen müsse man sich jetzt „mehr denn je ins Zeug legen". Experten zufolge werde die Absatzflaute im europäischen Automobilmarkt frühestens 2015 überwunden.

Winterkorn hält am Status Quo fest, um seine Aktionäre zu beruhigen. Die VW-Aktie unterliegt derzeit hohen Schwankungen (hier). Auch wegen der Rekordarbeitslosigkeit in Südeuropa ist eine Normalisierung des Automobilmarktes eher später zu erwarten (mehr zur eskalierenden Situation in Spanien – hier). Die deutsche Wirtschaft wächst schwächer als erwartet, was die Nachfrage nach neuen Fahrzeugen auch hierzulande beeinflussen wird (hier).

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Ausweg aus der Krise durch alternative Bezahlplattform

Das Vertrauen in die Banken und die Politik schwindet zusehends. Die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage, welche aufgrund der Covid-19...

DWN
Politik
DWN
Politik
Politik Still und leise: EU-Kommission beschließt wirtschaftsfeindliches Umwelt-Regelwerk - in Deutschland kriegt es niemand mit

In seinem großen Gastbeitrag für die DWN analysiert der Leiter der "Akademie Bergstraße", Henrik Paulitz, ein Ereignis, das von den...

DWN
Finanzen
Finanzen Nach Erdogan-Schlag und Geldwäsche-Vorwürfen bricht der Bitcoin-Kurs um 15 Prozent ein

Viele Kryptowährungen sind am Sonntag durch Gerüchte über ein stärkeres Vorgehen gegen Geldwäsche massiv belastet worden. Zuvor hatte...

DWN
Politik
Politik Neuer Brennpunkt im Nahen Osten: Wer steckt hinter der Palast-Intrige in Jordanien?

Jordanien galt als Stabilitätsanker im Nahen Osten. Doch jetzt könnte ein Umsturzversuch das Land entscheidend destabilisieren - und...

DWN
Finanzen
Finanzen Darum sollten Sie Ihren Nachlass rechtzeitig regeln

Niemand denkt gerne an den eigenen Tod. Und doch ereilt er uns irgendwann alle. Vor allem, wenn man selbst Kinder hat, sollte man früh...

DWN
Technologie
Technologie Neue wissenschaftliche Erkenntnisse: Fangen E-Autos tatsächlich schneller an zu brennen?

Nicht wenige glauben, dass E-Autos schneller Feuer fangen als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Die TU Braunschweig hat dazu jetzt...

DWN
Finanzen
Finanzen Nie zuvor haben Investoren so viel Geld in ETFs investiert

Im ersten Quartal gab es Rekordzuflüsse von 359,2 Mrd. Dollar in börsengehandelte Fonds. Der historische Rekord ist eine Folge der...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Regierung muss keine Geldgeschenke verteilen: Selbsterarbeiteter Wirtschaftsboom in China erreicht Verbraucher

Der starke Anstieg der Importe zeigt, dass der Wirtschaftsboom in China nun auch bei den Verbrauchern angekommen ist. Im Gegensatz zu den...