Deutschland

Investoren treiben Preise für Weide- und Ackerland nach oben

Lesezeit: 1 min
23.10.2019 11:07  Aktualisiert: 23.10.2019 11:26
Die Preise für Weide- und Ackerland haben sich in den vergangenen 10 Jahren mehr als verdoppelt.
Investoren treiben Preise für Weide- und Ackerland nach oben
Bayern, Bernbeuren: Ein Pferd galoppiert auf einer Weide unter aufziehenden Regenwolken. (Foto: dpa)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Kaufpreise für landwirtschaftliche Grundstücke sind in Deutschland in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Die gezahlten Durchschnittspreise für Acker- und Weideland ohne Inventar und Gebäude erhöhten sich von 2009 bis 2018 auf das 2,3-Fache, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Demnach war in den meisten Bundesländern ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen, dieser verlief aber unterschiedlich, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

In Bayern stiegen die Kaufpreise für Acker- und Grünland zusammengenommen von 2009 bis 2018 auf das 2,6-Fache an, in Niedersachsen auf das 2,4-Fache, in Nordrhein-Westfalen auf das Zweifache. Noch stärker war der Anstieg in Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen, wo die Durchschnittspreise für Acker- und Weideland auf das 2,9-Fache beziehungsweise das 2,7-Fache zulegten.

In Baden-Württemberg stiegen sie weniger stark an, und zwar auf das 1,5-Fache der Werte von 2009, in Hessen und Rheinland-Pfalz auf das 1,4-Fache. In Schleswig-Holstein lagen die Kaufpreise für Agrarland 2018 beim 1,8-Fachen der Werte von 2009. In den alten Ländern insgesamt (ohne Stadtstaaten) lagen sie beim 2,1-Fachen, in den neuen Ländern (ohne Berlin) beim 2,6-Fachen. Unter dem Niveau von 2009 lagen die durchschnittlichen Kaufpreise für Agrarland 2018 einzig im Saarland.

Nach Angaben des Bundesamtes wird der starke Anstieg der Kaufpreise in der politischen Diskussion unter anderem auf die Käufe von Land durch "außerlandwirtschaftliche Investoren" zurückgeführt. Nähere Angaben zu diesem Umstand macht das Bundesamt nicht.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Studie erregt Aufsehen: Liefert das DIW das Konzept für eine De-Industrialisierung Deutschlands?

Das "Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung" (DIW) sorgt mit einer neuen Studie zur Energiewende für Aufsehen. Würden die...

DWN
Politik
Politik Strippenzieher des „Great Reset“ planen eine Verschmelzung von Sozialismus und Kapitalismus

Die Mitglieder des Weltwirtschaftsforums planen im Rahmen ihrer „Great Reset“-Initiative eine Verschmelzung von Kapitalismus und...

DWN
Politik
Politik Auch für Geimpfte: Das sind die neuen Corona-Regeln für Urlaubs-Rückkehrer

Die neuen Einreiseverordnungen sehen nicht nur Einschränkungen für Nicht-Geimpfte, sondern auch für Geimpfte vor.

DWN
Finanzen
Finanzen Serie „So werde ich zum Anleger“: Das Portfolio

Einsteiger verzweifeln oft, wenn sie in Fonds, ETFs oder Aktien investieren wollen. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, auf welche...

DWN
Politik
Politik Frankreich erhebt sich: Größte Gewerkschaft ruft zu Protesten gegen Gesundheitspass auf

Die größte französische Gewerkschaft hat die Bevölkerung zu Protesten gegen die Corona-Politik der Regierung aufgerufen. Die Proteste...

DWN
Deutschland
Deutschland Anzahl der verbotenen Demos in Berlin steigt auf 13 – das ist die Liste

Die Anzahl der verbotenen Demos, die am Wochenende in Berlin stattfinden sollten, ist auf 13 gestiegen.

DWN
Deutschland
Deutschland Fotostrecke: Jens Spahn und sein Ehemann Daniel Funke

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist eine schillernde Persönlichkeit mit tiefen Verbindungen zu einflussreichen Menschen. Doch er...

DWN
Politik
Politik „Ich mache mir Sorgen um ihn“: Söder stellt seinen Koalitionspartner als Corona-Irren dar – soll Aiwanger enden wie Gustl Mollath?

Markus Söder geht hart ins Gericht mit dem Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger. Söder wörtlich: „Ich mache mir Sorgen um ihn“....