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Deutschland inhaftiert Mann wegen Verkauf von Militärtechnologie an Russland

Lesezeit: 1 min
10.01.2020 13:00
In Deutschland wurde ein Mann zu sieben Jahren Haft verurteilt. Er soll Chemikalien und Militärtechnologie an Russland verkauft haben.
Deutschland inhaftiert Mann wegen Verkauf von Militärtechnologie an Russland
Vladimir D. wurde zu einer Haftstrafe von sieben Jahren verurteilt. (Foto: dpa)
Foto: Arne Dedert

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Am Donnerstag berichtete der Sender Deutsche Welle, dass ein russischer Staatsbürger zu sieben Jahren Haft verurteilt wurde, weil er sensible Militärtechnik und Chemikalien an Russland verkauft habe.

Die Behörden nahmen den als Vladimir D. identifizierten Mann im Dezember 2018 fest und sein Prozess begann im November 2019. Die deutsche Staatsanwaltschaft beschuldigte den Angeklagten, der Berichten zufolge seit 25 Jahren in Deutschland lebt, illegale Waren im Wert von mehr als zwei Millionen US-Dollar an “militärische verkauft Empfänger in Russland” verkauft zu haben. Die Verkäufe sollen zwischen 2014 und 2018 erfolgt sein.

Ein Gericht in Hamburg hat den 69-Jährigen für schuldig befunden, die verbotene Dual-Use-Technologie illegal nach Russland exportiert zu haben. Vladimir D. hatte zwei Teile der Wärme-Druck-Technologie exportiert, die als heißisostatische Pressen bekannt waren. Die Pressen werden zur Herstellung von Flugzeug- und Raketentriebwerken eingesetzt. wurde auch für die Lieferung von 4,5 Kilogramm einer Chemikalie zur Herstellung von Raketentreibstoffen und Sprengstoffen inhaftiert.

Vladimir D. fälschte angeblich Papiere und benutzte gefälschte Empfänger, um Exportkontrollen zu umgehen.


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