Politik

Slowenischer Außenminister im DWN-Interview: Die EU ließ uns während der Flüchtlingskrise im Stich

Die slowenische Online-Zeitung "Finance" hat für die DWN den ehemaligen slowenischen Ministerpräsidenten und jetzigen Außenminister, Miro Cerar, über die Flüchtlingskrise von 2015 interviewt. Cerar gibt detailliert Auskunft - über die schwierige Situation, in der sich sein kleines Land damals befand, wie die EU und Angela Merkel Slowenien und anderen betroffenen Ländern Hilfe versagten und wie die Balkan-Route schließlich geschlossen wurde. Die DWN bedanken sich herzlich bei "Finance"-Herausgeber Peter Frankl und Politik-Redakteur Rok Pikon für ein äußerst aufschlussreiches Interview.
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19.02.2020 09:00
Lesezeit: 8 min
Slowenischer Außenminister im DWN-Interview: Die EU ließ uns während der Flüchtlingskrise im Stich
Allein 2015 durchquerten mehr als 350.000 Flüchtlinge den kleinen Staat Slowenien, der gerade mal zwei Millionen Einwohner zählt und nur 5.000 Polizisten hat. (Foto: Aleš Beno) Foto: Aleš Beno/Finance

Im Folgenden:

  • Auf welchen Vorschlag der slowenischen Regierung Bundeskanzlerin Merkel nicht zu antworten wusste
  • Wie sich die EU-Staaten auf Nordmazedonien verlassen konnten - aber nicht auf Brüssel 
  • Was der Auslöser für das Flüchtlings-Abkommen mit der Türkei war 

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