Unternehmen

US-Amerikaner verzichten auf Corona-Bier aus Angst vor dem Corona-Virus

US-Biertrinker kaufen weniger Corona-Bier, weil sie Angst vor dem Corona-Virus haben.
03.03.2020 11:11
Aktualisiert: 03.03.2020 11:11
Lesezeit: 1 min
US-Amerikaner verzichten auf Corona-Bier aus Angst vor dem Corona-Virus
Die Marke "Corona Extra" leidet unter dem Corona-Virus. (Foto: dpa) Foto: Hannah Mckay

CNN hat in den USA angesichts des Corona-Virus unter 700 Biertrinkern eine Umfrage durchführen lassen. 38 Prozent der Befragten gaben CNN zufolge an, “unter keinen Umständen Corona-Bier zu kaufen”, da sich das tödliche Corona-Virus verbreitet. Dieses Ergebnis ist besonders erstaunlich, weil es überhaupt keine Verbindung zwischen dem Virus und der Marke “Corona Extra” gibt.

16 Prozent der Befragten gaben an, “nicht sicher” zu sein, ob das Virus mit dem Corona-Bier zusammenhängt, während 14 Prozent der Befragten, die regelmäßig Corona-Bier trinken, angaben, dass sie es nicht mehr bestellen würden.

Ronn Torossian, Gründer und Chef von 5WPR - der PR-Firma, die die Umfrage durchgeführt hat - sagte: “Es steht außer Frage, dass Corona-Bier unter dem Corona-Virus leidet. Könnte man sich vorstellen, in eine Bar zu gehen und zu sagen: ,Hey, kann ich eine Corona haben? Gib mir eine Corona? Während der Hersteller behauptet hat, dass die Verbraucher verstehen, dass es keine Verbindung zwischen dem Virus und der Bierfirma (Constellation Brands, Anm. d. Red.) gibt, ist dies trotzdem eine Katastrophe für die Marke Corona. Welche Marke möchte schließlich mit einem Virus in Verbindung gebracht werden, der Menschen weltweit tötet?”

CNN teilt mit: “In einer anderen von YouGov durchgeführten Umfrage stellte das Unternehmen fest, dass die Kaufabsicht der Verbraucher für Corona auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren gesunken ist.”

Der Aktienkurs von Constellation Brands lag am 26. Februar 2020 noch bei 180,56 Euro und stürzte bis zum 28. Februar 2020 auf 151,18 Euro ab. Bis zum 3. März 2020 erholte sie sich etwas auf 160,14 Euro.

Ob auch in Deutschland der Absatz von Corona-Bier zurückgeht, ist unklar. Die "Anheuser-Busch InBev Germany Holding GmbH", die in Deutschland die Marke "Corona Extra" vertreibt, war von den Deutschen Wirtschafts Nachrichten für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen

 

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik Facharzttermine ab 2028: Forderung nach stärkerer Steuerung mit Anreizen
28.08.2026

Patientinnen und Patienten sollen künftig gezielter durch das Gesundheitssystem geführt werden. Aus Sicht der Ärzteschaft braucht es...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Sozialreformen verunsichern: 81 Prozent sorgen sich um ihre finanzielle Absicherung
28.08.2026

Die Debatte über mögliche Einschnitte bei Rente, Krankenversicherung und Pflege verunsichert viele Menschen in Deutschland. Eine neue...

DWN
Politik
Politik Atomwaffen: Bundesregierung dementiert Finanzierungspläne
28.08.2026

Die Bundesregierung weist einen Bericht über mögliche deutsche Gelder für britische und französische Atomwaffenprogramme zurück....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Online-Krankschreibung: Kündigung ohne Arztkontakt wirksam
28.08.2026

Eine Online-Krankschreibung ohne Arztgespräch kann für Arbeitnehmer ernste Folgen haben. Das Landesarbeitsgericht Hamm sieht darin einen...

DWN
Politik
Politik Thüringen unter Spannung: Höcke scheitert erneut mit Misstrauensantrag gegen Voigt
28.08.2026

AfD-Fraktionschef Björn Höcke hat Thüringens CDU-Ministerpräsidenten Mario Voigt erneut herausgefordert und ist erneut gescheitert....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Arbeitsmarkt: Mehr als drei Millionen Menschen ohne Job
28.08.2026

Sommerpause und schwache Konjunktur belasten den Arbeitsmarkt in Deutschland weiter. Auch im August lag die Zahl der Arbeitslosen über der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen VW-Stellenabbau: Volkswagen könnte 100.000 Stellen abbauen – Gewerkschaften schließen Streik nicht aus
28.08.2026

Volkswagen könnte in den kommenden Jahren mehr als 100.000 Arbeitsplätze abbauen. Der Wegfall von rund 50.000 Stellen ist bereits...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EU-Förderprogramme: Wo deutsche Firmen jetzt Millionen bekommen können
28.08.2026

Brüssel verteilt 2026 Millionen für Technologien, die Europas Wirtschaft unabhängiger und wettbewerbsfähiger machen sollen. Besonders...