Politik

Erster Corona-Toter bei US Army Europe ist Deutscher

In Kaiserslautern ist ein deutscher Mitarbeiter der U.S. Army Europe an Corona gestorben. Am vergangenen Mittwoch hatte er einen Corona-Test gemacht, am Freitag kamen die Ergebnisse und am Samstag starb er.
30.03.2020 21:08
Aktualisiert: 30.03.2020 21:08
Lesezeit: 1 min
Erster Corona-Toter bei US Army Europe ist Deutscher
Die Organisation der U.S. Army Europe. (Foto: Global Security)

Ein langjähriger deutscher Angestellter des 21st Theatre Sustainment Command (21. TSC) starb am vergangenen Wochenende an Komplikationen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Dies war der erste öffentlich angekündigte Tod des Virus in der U.S. Army Europe. Das 21. TSC ist eingebettet in die Operation “Atlantic Resolve”.

Der Mann arbeitete in der Rheinverordnungskaserne in Kaiserslautern und verbrachte mehr als 30 Jahre beim Theater Logistics Support Center Europe, teilten Beamte des 21. TSC am Montag mit. Der Mann absolvierte am 25. März einen Corona-Test. Die Testergebnisse kamen am 27. März an. Einen Tag später starb er im Westpfalz Klinikum, einem Krankenhaus in Kaiserslautern. Angaben zum Alter und zur Identität des Verstorbenen wurden nicht gemacht.

“Er widmete mehr als 30 Jahre seines Lebens der US-Regierung und er war so viel mehr - ein Ehemann und Freund vieler in der Community. Wir trauern darum, dass wir nicht länger an seinem Lebensgeist teilhaben können”, zitiert Stars and Stripes Helmut Haufe, General Manager des Support Centers.

“Dies ist wirklich ein tragischer Verlust, und unser Beileid gilt der Familie, den Freunden und Mitarbeitern unseres Mitarbeiters. Das 21. TSC und die U.S. Army Europe setzen sich weiterhin für den Schutz unserer Servicemitglieder, ihrer Familien und unserer zivilen Mitarbeiter ein”, so Generalmajor Chris Mohan, der 21. TSC-Kommandeur.

Es ist nicht bekannt, wie viele US-Militärangehörige in Europa, einschließlich lokaler nationaler Angestellter, infiziert sind. Die meisten Stützpunkte und Kommandos hatten das ganze Wochenende über Corona-Infektionen gemeldet, bis das Pentagon den Militäreinheiten befahl, Meldungen zur Anzahl bestätigter Infektionen einzustellen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen So bleiben deine Online-Finanzdaten geschützt

Heutzutage wird jede deiner Aktivitäten online nachverfolgt. Es fühlt sich an, als würde immer jemand deine Einkäufe im Internet...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Globale Staatsverschuldung auf Rekordniveau: Was Anleger jetzt wissen sollten
12.04.2026

Die globale Verschuldung nimmt weiter zu und übertrifft zunehmend das Wachstum der Weltwirtschaft, während steigende Zinsen die...

DWN
Panorama
Panorama A leader is a dealer in hope: Warum wir Führung heute neu denken müssen
12.04.2026

Leadership gilt als moralischer Kompass unserer Zeit: empathisch, inklusiv, kontrolliert. Doch passt dieses Ideal zur Realität...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Arbeitsverträge als Risiko: So vermeiden Unternehmen teure Fehler
12.04.2026

Arbeitsverträge gelten in vielen Unternehmen als Formalität, doch fehlerhafte oder veraltete Vereinbarungen können schnell rechtliche...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Geely Cityray im Test: Was stimmt eigentlich nicht mit dem günstigen Chinesen?
12.04.2026

Der Geely Cityray gehört zu den vernünftigsten Familien-SUV auf dem Markt. Für einen Preis von 27.000 Euro, der eher dem Segment...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Europas Rüstungsprojekte unter Druck: Milliardeninvestitionen geraten ins Stocken
12.04.2026

Europa investiert Milliarden in neue Verteidigungssysteme, doch zentrale Projekte geraten durch Konflikte, Verzögerungen und steigende...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Spritpreis-Prämie als Direktzahlung geplant? Bundesregierung prüft Entlastung für Autofahrer
12.04.2026

Die deutsche Regierung prüft neue Wege, um die hohen Kraftstoffpreise der Bürger auszugleichen und setzt möglicherweise mit einer...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EU-Richtlinien im E-Commerce: One-Click-Return setzt neue Standards
12.04.2026

Neue EU-Vorgaben setzen den Onlinehandel unter Druck, da Rückgaben künftig genauso einfach funktionieren müssen wie der Kaufprozess...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Inflation und Wachstum unter Druck: EZB warnt vor Risiken durch Energiepreise
12.04.2026

Die wirtschaftlichen Risiken im Euroraum nehmen durch steigende Energiepreise und geopolitische Spannungen spürbar zu, während die EZB...