Panorama

Zeugen gesucht: In Thüringen ist ein Pferde-Mörder unterwegs

Die Polizei Thüringen sucht nach einer Person, die ein Pferd brutal mit Stichen ermordet und ein weiteres Pferd schwer verletzt hat. Sie wartet auf Hinweise aus der Bevölkerung.
29.04.2020 20:14
Aktualisiert: 29.04.2020 20:14
Lesezeit: 1 min
Zeugen gesucht: In Thüringen ist ein Pferde-Mörder unterwegs
Tierschützer sind außer sich. In Thüringen treibt ein Pferdemörder sein Unwesen. (Foto: dpa) Foto: Waltraud Grubitzsch

In der vergangenen Woche kam es in Döbritschen (Weimarer Land) zu besonders grausamen Angriffen auf Pferde. “Die Tat ereignete sich auf einer Pferdekoppel nahe der Ortschaft Döbritschen (Kreis Weimarer Land). Insgesamt waren drei Pferde auf der betreffenden Koppel untergebracht. Diese war mit einem Elektrozaun gesichert. Ein Pferd wurde durch den Tierhalter tot mit einer Vielzahl von Stichverletzung am Hals und Bauchbereich aufgefunden. Ein zweites Pferd hatte drei Stichverletzungen am Hals, Bauch und Rücken. Es wurde durch eine Tierärztin behandelt (...) Die Polizei sucht dringend nach Hinweisen zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen, die am vergangenen Abend oder in der Nacht in der Nähe der Ortschaft Döbritschen aufgefallen sind”, teilt Polizeinews mit.

Der MDR wörtlich: “Das getötete Pferd wies nach Angaben der Polizei eine Vielzahl von Stichverletzungen auf. Der Kadaver soll nun in einem Speziallabor in Bad Langensalza untersucht werden. Erst im Dezember war es im Weimarer Land zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Dabei hatten unbekannte Täter unter anderem mit Luftdruckwaffen Pferde und Schafe drangsaliert.”

Die Tierrechtsorganisation Peta hat mittlerweile eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung des “Pferderipper” führen könnten, ausgesetzt. “Wer in der Nacht zum vorigen Mittwoch (21. auf 22. April) verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Döbritschen oder Umgebung bemerkt hat, sollte sich umgehend an die Polizei Weimar (Telefon 03643 / 88 20) wenden. Peta selbst nimmt ebenfalls Hinweise entgegen, im Zweifelsfall auch anonym”, so die Thüringer Allgemeine.

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