Panorama

Corona: Masken-Verweigerer prügeln Busfahrer in den Hirntod

Ein Busfahrer in der französischen Stadt Bayonne wollte mehrere Personen nicht mitnehmen, weil diese keine Schutzmasken trugen. Der anschließende Streit eskalierte und endete mit dem Hirntod des Busfahrers.
07.07.2020 17:06
Lesezeit: 1 min
Corona: Masken-Verweigerer prügeln Busfahrer in den Hirntod
Ein Bus aus der Region Bayonne. (Foto: Tourisme et Handicap)

In der französischen Stadt Bayonne wurde ein Busfahrer in den Hirntod geprügelt. Der Fahrer hatte sich geweigert, vier Personen an einer Haltestelle mitzunehmen, weil diese sich geweigert hatten, Corona-Schutzmasken aufzusetzen. Zudem weigerten sich die vier Personen, mit gültigen Fahrscheinen zu fahren. Daraufhin kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Einer der Maskenverweigerer schlug dem Fahrer auf den Kopf.

Der Radiosender „france bleu“ berichtet: „Das Opfer ist ein 58-jähriger Mann, Vater von drei Kindern . Er wurde in das Krankenhauszentrum von Bayonne gebracht und befand sich an diesem Montagmittag in einem Zustand des Hirntodes. Fünf Personen werden in Polizeigewahrsam genommen. Die erste Person wurde am Sonntagabend verhaftet, drei weitere am frühen Morgen und ein fünfter um die Mittagszeit. Alle waren zum Zeitpunkt des Angriffs anwesend und einige sind direkt beteiligt gewesen, teilte die Staatsanwaltschaft von Bayonne France Bleu Pays Basque mit.“

In Frankreich gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln eine Schutzmaskenpflicht. Bus- und Bahntickets müssen vielerorts vorab am Automaten gekauft werden.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gold als strategischer Anker: Warum physische Substanz zählt

Wo sich die wirtschaftlichen Gewichte grundlegend verschieben, suchen Unternehmen sowie Privatanlegerinnen und Privatanleger nach...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie reagiert die EZB? Inflationsrate in Eurozone steigt im Oktober auf 4,0 Prozent
04.11.2026

Die Inflation in der Eurozone ist im Oktober auf den höchsten Stand seit über drei Jahren gestiegen. Damit entfernt sich die Teuerung...

DWN
Politik
Politik Midterms 2026: Doppelniederlage für Trumps Republikaner
04.11.2026

Zwanzig Jahre hat es gedauert, jetzt ist es wieder passiert: Trumps Republikaner verlieren Repräsentantenhaus und Senat zugleich. Selbst...

DWN
Finanzen
Finanzen Krypto und Finanzamt: Wo Anleger in Steuerfallen geraten – und wann Steuerhinterziehung droht
04.11.2026

Ab 2027 melden Krypto-Anbieter erstmals automatisch Transaktionsdaten an das Bundeszentralamt für Steuern – und zwar für das gesamte...

DWN
Unternehmen
Unternehmen BMW-Aktie: Gewinn von BMW schrumpft - Jobabbau wird ausgeweitet
04.11.2026

Am Dienstagabend erschreckt der Autobauer die Märkte mit der zweiten Gewinnwarnung im laufenden Jahr. Das liegt auch daran, dass die...

DWN
Politik
Politik Machtkampf in Polen: Warum Investoren nervös werden könnten
04.11.2026

Polizisten vor dem Verfassungsgericht, eine aufgebrochene Absperrung und ein Präsident, der sich mitten in einer nächtlichen...

DWN
Finanzen
Finanzen Continental-Aktie steigt: Conti hebt nach starkem Quartal Gewinnprognose an
04.11.2026

Große Reifen für E-Autos sorgen bei Continental für Rückenwind, teurere Rohstoffe bremsen. Nun hat der Hersteller im dritten Quartal...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ifo: Stimmung in der Autoindustrie springt nach oben
04.11.2026

Der Index springt um fast 30 Punkte. Zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren dreht die Einschätzung der aktuellen Lage ins Plus. Grund...

DWN
Politik
Politik Neue Angriffe auf Iran: Europas Rechnung ist bereits um 127 Milliarden Euro höher
04.11.2026

Die geschlossene Straße von Hormus wird für Europa immer teurer. Nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen haben...