Marktbericht

DAX stemmt sich gegen Verluste der US-Börsen - heute EZB über Wirtschaft und Russland mit Handelsbilanz

Das deutsche Leitbarometer zeigt sich weiterhin ziemlich unruhig. Heute nachmittag gibt es für die Investoren wieder Konjunkturdaten aus den USA.
11.09.2020 08:22
Lesezeit: 1 min
DAX stemmt sich gegen Verluste der US-Börsen - heute EZB über Wirtschaft und Russland mit Handelsbilanz
Die Börsen bleiben unruhig. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat am Donnerstag wieder Verluste verbuchen müssen, die allerdings nur sehr leicht waren: So beendete der DAX den vierten Handelstag in der Woche mit einem Minus von 0,2 Prozent auf 13.209 Punkten. Der Grund waren die schwache Performance der Aktienmärkte in den USA: So hatte der Dow Jones Industrial 1,5 Prozent verloren, während die Technologie-Börse Nasdaq erneut zwei Prozent eingebüßt hatte.

Trotzdem entwickelten sich in Deutschland einige Aktien positiv: Henkel verzeichnete ein Plus von 3,3 Prozent auf 90,68 Euro, und adidas kletterte um 1,9 Prozent auf 272 Euro. Continental versucht, die Verluste aus der Vergangenheit zu kompensieren, und stieg um 1,5 Prozent auf 94 Euro. Heidelberg Cement gewann ein Prozent auf 54 Euro.

Heute Vormittag wird die EZB-Direktorin Isabel Schnabel über die Entwicklung in der Eurozone eine Rede halten. Die Wirtschaftsleistung (BIP) des Wirtschaftsraums ist im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 11,8 Prozent eingebrochen. Das war der stärkste Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen 1995.

Nachmittags 14.30 MEZ werden wieder die Konjunkturdaten aus den USA präsentiert. Die Experten veröffentlichen die Zahlen für die Inflation im August. Die Schätzungen liegen bei 1,1 Prozent. Darüber hinaus zeigt Russland seine Handelsbilanz für den Juli. Die Erwartungen liegen bei 5,1 Milliarden Dollar.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Macht der Gewerkschaften: Verdi ruft erneut zu ÖPNV-Warnstreiks in mehreren Bundesländern auf
16.03.2026

Der nächste Warnstreik im Nahverkehr: In mindestens sechs Bundesländern sollen am Donnerstag die Fahrzeuge in den Depots bleiben....

DWN
Finanzen
Finanzen Banken-Poker spitzt sich zu: UniCredit legt Übernahmeangebot vor - Commerzbank-Aktie haussiert
16.03.2026

UniCredit will die Commerzbank kaufen. Jetzt hat die italienische Großbank ein offizielles Übernahmeangebot für den Konzern vorgelegt....

DWN
Panorama
Panorama Stillstand in Berlin: Wenn der Hauptbahnhof zur 150-Stufen-Falle wird
16.03.2026

Pleite, planlos, kaputt: In Berlin scheitert der Alltag bereits an der Rolltreppe. Während Reisende am Hauptbahnhof unfreiwillige...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Verkaufsspekulationen um Leica: Kamerahersteller Leica bekommt neuen Chef
16.03.2026

2005 schrammte der Kamerahersteller Leica knapp an der Insolvenz vorbei. Mit einer Finanzspritze und geordneter Restrukturierung überlebte...

DWN
Finanzen
Finanzen Analyse: 11 Aktien, mit denen sich ein Portfolio gegen Nahost-Spannungen absichern lässt
16.03.2026

Der Krieg im Iran hat die Finanzmärkte stark verunsichert. Eine Analyse von MarketWatch zeigt, welche Aktien in geopolitischen Krisen...

DWN
Politik
Politik Nach Koalitionsbruch von SPD und BSW: Rot-schwarze Koalition in Brandenburg steht
16.03.2026

SPD und CDU können in Brandenburg loslegen – mit Ministerpräsident Dietmar Woidke an der Spitze. Der Sozialdemokrat, der seit 2013...

DWN
Politik
Politik Gegen Abzocke: Regierung bringt Spritpreis-Paket auf Weg - was geplant ist
16.03.2026

Die Spritpreise sind infolge des Iran-Kriegs gestiegen - zu stark? Politiker warfen Mineralölkonzernen "Abzocke" vor. Wie die...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Pleitewelle überrollt Deutschland: Immer mehr Insolvenzen – Standort zu teuer
16.03.2026

Immer mehr Betriebe wanken in die Pleite, wie der IWH-Insolvenztrend von Februar bestätigt. Und ein Ende der Entwicklung ist nicht...