Politik

USA nahmen 2019 nur etwas über 7.000 Flüchtlinge auf

Offiziell verfügbaren Daten zufolge haben die USA im vergangenen Jahr 7.667 Flüchtlinge aufgenommen. Die meisten von ihnen wurden in Texas und New York angesiedelt. Die USA haben eine Fläche von fast zehn Millionen Quadratkilometer. Zum Vergleich: Deutschland hat eine Fläche von 357.386 Quadratkilometer.
16.09.2020 16:46
Aktualisiert: 16.09.2020 16:46
Lesezeit: 1 min

In den ersten sieben Monaten des Jahres 2019 wurden in Texas 1.389, in New York 932, in Kalifornien 848, in Washington 827, in North Carolina 662, in Ohio 651, in Kentucky 649, in Georgia 589, in Michigan 584 und in Arizona 536 Flüchtlinge angesiedelt, berichtet Migration Policy. Hierbei handelt es sich um die einzigen verfügbaren Daten für das vergangenen Jahr. Damit haben die USA 7.667 Flüchtlinge aufgenommen. Die USA haben eine Fläche von 9.834.000 und eine Einwohnerzahl von 328,2 Millionen. Deutschland hat eine Fläche von 357.386 Quadratkilometer.

Zwischen 2017 und 2019 kamen 46,6 Prozent der Flüchtlinge aus dem Kongo, 17,4 Prozent aus Burma, 12,3 Prozent aus der Ukraine, 6,3 Prozent aus Eritrea, 2,2 Prozent aus Afghanistan, 1,9 Prozent aus Syrien, 1,6 Prozent aus dem Irak, 1,1 Prozent aus dem Sudan, jeweils 1,10 Prozent aus Burundi und Kolumbien und 8,5 Prozent aus anderen Staaten.

Im Jahr 2016, also im Jahr der Flüchtlings-Krise, hatten die 84.994 Flüchtlinge aufgenommen; Von diesen waren 46 Prozent (38.900) Muslime und 44 Prozent (37.521) Christen. Mehr als die Hälfte der muslimischen Flüchtlinge im Jahr 2016 stammten aus Syrien (32 Prozent) oder Somalia (23 Prozent).

Laut dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) erreichte die weltweite Vertreibung bis Ende 2017 ein Rekordhoch von 68,5 Millionen Menschen. Ungefähr 25,4 Millionen dieser Personen wurden offiziell als Flüchtlinge ausgewiesen, 40 Millionen waren Binnenvertriebene und 3,1 Millionen waren Asylsuchende.

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