Politik

Corona in China überwunden: Reiseboom in „Goldener Woche“

Lesezeit: 1 min
07.10.2020 16:44  Aktualisiert: 07.10.2020 16:44
Neun Monate nach Beginn der Corona-Pandemie in China sind wieder einige Hundert Millionen Chinesen auf Reisen.
Corona in China überwunden: Reiseboom in „Goldener Woche“
01.10.2020, China, Shanghai: Eine Sehenswürdigkeit ist am chinesischen Nationalfeiertag (01.10.2020) von Touristen überfüllt. (Foto: dpa)
Foto: -

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Neun Monate nach Beginn der Corona-Pandemie in China sind wieder einige Hundert Millionen Chinesen auf Reisen. Da die Volksrepublik seit Wochen keine lokalen Infektionen mehr berichtet, werden über die laufende „Goldene Woche“ mit acht freien Tagen zum Nationalfeiertag und Mondfest rund 600 Millionen Reisen erwartet, wie die Tageszeitung „China Daily“ am Dienstag berichtete. Damit werden 70 bis 80 Prozent der Vorjahreszahl erreicht, so die dpa.

Während die globale Tourismusindustrie nach Schätzungen in diesem Jahr mehr als eine Billion US-Dollar verlieren dürfte, hat sich damit die Reisetätigkeit zumindest in China wieder weitgehend normalisiert. Die Ausgaben für Touristenattraktionen dürften rund 90 Prozent der Vorjahreszahlen erreichen, als aber in der „Goldenen Woche“ nur sieben Tage frei waren, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Mit strengen Maßnahmen wie der Abriegelung von Millionenstädten, strikter Isolation und Einreisesperren hat China das Virus unter Kontrolle gebracht. Gegenwärtig werden nur noch importierte Fälle berichtet. Normale Visa werden noch nicht wieder vergeben, auch sind internationale Flüge weiter stark beschränkt. Reisende müssen nach der Ankunft für 14 Tage in Quarantäne-Einrichtungen.

Die große Mehrheit der Menschen trägt in Peking weiter Gesichtsmasken. Auch wird an Eingängen zu Geschäften, Restaurants oder Wohngebieten noch immer Fieber gemessen. Mit einer Corona-App auf dem Handy müssen sich die Menschen vielerorts registrieren und auch nachweisen, dass ihre jüngste Reisetätigkeit unbedenklich war.


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Die derzeitigen Währungen sind weich wie Schnee - Gold bleibt bestehen!

Passend zur Jahreszeit schmelzen die bestehenden Währungen durch die Inflation wie Schnee. Setzen auch Sie auf nachhaltigen Werterhalt...

DWN
Politik
Politik Wer orchestrierte die Provokateure auf der Massen-Corona-Demo in Brüssel?

Am 23. Januar 2022 haben sich zwischen 50.000 und 100.000 Menschen in Brüssel eingefunden, um friedlich gegen die Impfpflicht und die...

DWN
Finanzen
Finanzen UNSER NEUES DWN-MAGAZIN IST ERSCHIENEN: "Aufschwung oder Crash?"

Die Welt versinkt in Schulden: Mit 250 bis 300 Billionen stehen die Staaten, die Unternehmen und die Bürger weltweit in der Kreide. Doch...

DWN
Politik
Politik Deutscher Vier-Sterne-General a. D.: So würde ein russischer Angriff auf die Ukraine ablaufen

Wie würde ein russischer Angriff auf die Ukraine ablaufen? Das erläutert Vier-Sterne-General a. D. Egon Ramms, Experte für operative und...

DWN
Finanzen
Finanzen Immobilien-Gutachter: Party geht trotz steigenden Bauzinsen weiter

Die Pandemie hat es Immobilienkäufern nicht leichter gemacht. Viele brauchen mehr Platz, doch die Preise in den Städten steigen weiter...

DWN
Finanzen
Finanzen Unbekannter Milliarden-Jongleur: Wie nimmt Deutschland seine Schulden auf?

Bekannt ist, dass der deutsche Staat tiefrote Zahlen schreibt. Kaum bekannt ist dagegen, welche nahezu unbekannte Organisation für die...

DWN
Finanzen
Finanzen Weltberühmter Ökonom: Das sind die Risiken für Investoren im Jahr 2022

Der weltberühmte Ökonom Nouriel Roubini analysiert die großen Risiken, mit denen Investoren in diesem Jahr konfrontiert sind.

DWN
Technologie
Technologie Ist die Physik tot?

In seinem neuen Buch „Einsteins Albtraum“ erläutert der Physiker und Autor Alexander Unzicker, warum es in der Physik seit Langem zu...

DWN
Finanzen
Finanzen Lügt die Fed? Wenn die Zinsen wirklich steigen, kommt es zur Schulden-Apokalypse

Einer Analyse zufolge kann die US-Notenbank die Zinsen nicht erhöhen, weil es ansonsten zu einer gigantischen Schuldenkrise kommen würde....