Marktbericht

Dax startet in die neue Woche mit leichtem Plus - Warten auf den neuen US-Präsidenten

Das deutsche Leitbarometer ist am Vormittag mit leichten Gewinnen in die neue Woche gestartet. Die Anleger warten heute noch darauf, wer morgen der neue US-Präsident wird.
02.11.2020 10:33
Lesezeit: 1 min
Dax startet in die neue Woche mit leichtem Plus - Warten auf den neuen US-Präsidenten
Der Dax startet mit leichten Gewinnen in die neue Woche (Foto: dpa)

Der Dax hat heute Vormittag die neue Handelswoche mit leichten Gewinnen begonnen. Bis gegen 10.30 Uhr legte der Index um 0,7 Prozent auf Niveaus über 11.600 Zähler zu.

Am Freitag hatte er den Handelstag mit einem leichten Minus von knapp 0,4 Prozent auf 11.557 Zählern beendet. Einige Börsianer hatten von einer „katastrophalen Woche“ gesprochen, die durch die verstärkte Ausbreitung der Pandemie geprägt gewesen war.

Insgesamt war die Zahl der Gewinner und Verlierer am Freitag verteilt gewesen: So nahm RWE mit einem Plus von 1,3 Prozent auf 31,79 Euro den ersten Platz unter denjenigen Aktien ein, die meisten zulegten. Auf dem zweiten Platz befand sich Continental, das 1,2 Prozent auf 91,28 Euro zulegte – gefolgt von Eon (ebenso 1,2 Prozent auf 8,95 Euro).

Merck lag mit einem Minus von vier Prozent auf 127,15 Euro auf dem ersten Platz der Tagesverlierer. Danach kamen die Deutsche Börse (minus 2,3 Prozent auf 126,35 Euro) und SAP (minus 1,9 Prozent auf 91,49 Euro). Das Schwergewicht hatte schon Anfang der Woche mit negativen Zahlen die Börsen überrascht und dadurch den ganzen Index runtergerissen.

Die Anleger warten heute am Montagnachmittag wieder auf US-Konjunkturdaten: So werden um 16.45 MEZ die endgültigen Ergebnisse des Markit-Produktionsindexes im Oktober veröffentlicht. Die Experten gehen von 53,3 Punkten aus. Im Vormonat hatte der Wert bei 53,2 Zählern gelegen.

Um 17 Uhr MEZ erfahren die Börsianer, wie groß die Auftragseingänge in der Industrie im zehnten Monat gewesen sind. Ebenso gibt es zu diesem Zeitpunkt Informationen darüber, wie sich im Oktober die Preise und die Beschäftigung in der Industrie entwickelt haben. Darüber hinaus wird erklärt, wie hoch die Ausgaben im Bauwesen im September gewesen sind.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Wölfe der Wall Street: Zeit für vernachlässigte Aktien und den Energiesektor
25.10.2026

Die kommende Woche wird eine der wichtigsten dieser Berichtssaison.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Audi baut US-Werk für SUVs: Jobverluste in Deutschland drohen  
25.10.2026

US-Präsident Donald Trump verkündet den Bau eines neuen Autowerks von Audi in den USA. Daraufhin entzündet sich am Auftritt des...

DWN
Finanzen
Finanzen Wölfe der Wall Street: Zeit für vernachlässigte Aktien und den Energiesektor
25.10.2026

Die Ergebnisse amerikanischer Unternehmen übertrumpfen die Marktstimmung deutlich, doch Sorgen über KI-Kosten trüben die Aussichten....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kapitalismus lebt: Warum Yanis Varoufakis mit seiner Theorie vom Technofeudalismus zugleich falsch und richtig liegt
25.10.2026

Der Kapitalismus ist tot. An seine Stelle ist ein neofeudales System getreten, in dem sich die Macht in den Händen der Eigentümer...

DWN
Finanzen
Finanzen OpenAI-IPO: Die wahre Sorge der Finanzchefin vor dem Börsengang
25.10.2026

Während die Finanzwelt auf den milliardenschweren OpenAI-Börsengang wartet, treibt Finanzchefin Sarah Friar eine ganz andere Sorge um:...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Arbeitnehmer in der Dauerkrise: Immer mehr psychische Erkrankungen
25.10.2026

Die Krisen der vergangenen Jahre hinterlassen Spuren in der Psyche vieler Menschen und am Arbeitsmarkt: Immer mehr Arbeitnehmer fallen...

DWN
Technologie
Technologie Adobe-Alternative kostenlos: Ein verärgerter Kunde fordert den Milliardenkonzern heraus
25.10.2026

Ein Kunde will sein Adobe-Abo kündigen und soll dafür auch noch bezahlen. Seine Rache könnte den Software-Riesen teuer zu stehen kommen....

DWN
Unternehmen
Unternehmen KI im Unternehmen: Warum ChatGPT allein noch keine Prozesse automatisiert
25.10.2026

ChatGPT schreibt Texte, fasst Informationen zusammen und spart Mitarbeitern Zeit. Doch wer KI wirklich zur Prozessautomatisierung nutzen...